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Thomas Faulkner

Bassbariton

Thomas Faulkner
© Wolfgang Runkel

Der Bass Thomas Faulkner begann seine Laufbahn im Opernstudio der Oper Frankfurt und gehört seit 2016/17 zum Ensemble. Hier gab er wichtige Rollendebüts, u. a. als Elviro (Xerxes), Lodovico (Verdis Otello), John Claggart (Billy Budd), Don Diego (L’Africaine), Alidoro (La Cenerentola) und Elmiro (Rossinis Otello). Partien 2020/21 sind Lord Gualtiero Valton (I puritani), Elviro (Xerxes), Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Zuniga (Carmen), 1. Nazarener (Salome) sowie Pimen (Boris Godunow). Daneben nahm der gebürtige Brite bereits zahlreiche Gastengagements wahr, u. a. am Théâtre des Champs-Élysée in Paris als Masetto (Don Giovanni), den er jüngst an der Garsington Opera sang, und bei den Tiroler Festspielen in Erl als Wassermann (Rusalka). Auf Grund der Corona-Krise konnte er sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London in Strauss’ Elektra nicht geben. Thomas Faulkner gastierte u. a. in Orfeo bei den Münchner Opernfestspielen, als Banquo (Macbeth) bei der Scottish Opera on Tour sowie als Messenius (Cristina, regina di Svezia) und Dulcamara (L’elisir dʼamore) beim Wexford Festival. Außerdem konzertierte er mit dem Orchestre de Chambre von Lausanne unter Bertrand de Billy sowie mit dem Royal Philharmonic Orchestra. Thomas Faulkner studierte an der Universität Cambridge und an der Royal Academy of Music London. Der promovierte Historiker war u. a. Stipendiat des Frankfurter Richard-Wagner-Verbandes.