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Kudaibergen Abildin

Tenor

Kudaibergen Abildin
© Barbara Aumüller

Der aus Kasachstan stammende Tenor Kudaibergen Abildin verstärkt seit der Spielzeit 2022/23 das Ensemble der Oper Frankfurt, wo er zuerst als Tamino (Die Zauberflöte) debütierte. Mit den Tschaikowski-Partien Lukasch (Die Zauberin) und Lenski (Eugen Onegin) legt er weitere Rollendebüts vor. Er begann seine Ausbildung zunächst am College of Arts in Karaganda, studierte anschließend an der Kazakh National University of Arts in Astana und wechselte 2018 für den Masterstudiengang an das Conservatorium Maastricht. Zuletzt absolvierte er sein Studium an der Universität Mozarteum Salzburg. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Nemorino (L’elisir d’amore), Camille de Rosillon (Die lustige Witwe), Rodolfo (La Bohème) und Alfredo (La traviata). Der Gewinner einer Vielzahl internationaler Gesangswettbewerbe und Preise, darunter jüngst die Goldene Viktoria 2022 beim 11. DEBUT Klassik-Gesangswettbewerb, wurde zuletzt mit dem Eva Randová-Award ausgezeichnet und erhielt Diplome beim Rita-Gorr-Wettbewerb in Gent sowie beim Elena-Obraztsova-Wettbewerb in St. Petersburg. Als Teilnehmer zahlreicher Meisterkurse arbeitete Kudaibergen Abildin mit Künstler*innen wie Sergei Leiferkus, Pyotr Dvorsky, Eva Randova, Larissa Diadkova, Tatiana Smelekova und Barbara Haveman zusammen. Im Konzertbereich war er neben seinem Heimatland auch in den Niederlanden, Tschechien, Belgien und in Russland zu erleben.