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Adriana Gonzalez

Sopran

Adriana González
© Aline Kundig

Die guatemaltekische Sopranistin Adriana González gab zu Beginn der Spielzeit 2020/21 an der Oper Frankfurt als Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro) ihr Deutschland-Debüt. Sie ist Gewinnerin des von Placido Domingo initiierten Gesangswettbewerbes Operalia 2019 und des Pepita Embil Zarzuela Preises in Prag. Zukünftige Engagements beinhalten u.a. ihr Hausdebüt an der Houston Grand Opera als Juliette (Roméo et Juliette) und Mimì (La Bohème) an der Opéra de Toulon. Ihre erste, im Frühjahr 2020 veröffentlichte, Aufnahme Mélodies Dussaut & Covalti (Audax Records) mit dem Dirgenten und Pianisten Iñaki Encina Oyón wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Jüngst erschien mit Isaac Albéniz: Complete songs die zweite gemeinsame Einspielung beim selben Label. 2009 erhielt sie den New Upcoming Artist Award der Hemeroteca Nacional de Guatemala. Nach Abschluss ihres Studiums an der Universidad del Valle de Guatemala, war sie 2017/18 Mitglied der Académie de l'Opéra national de Paris, wo sie als Zerlina (Don Giovanni), Despina (Così fan tutte) und Sapho/Iphise (Les fêtes d’Hébé) zu erleben war. Bevor sie das Opernstudio in Paris verließ, erhielt sie 2017 den Prix Lyrique du Cercle Carpeaux. 2016 wurde sie mit dem 1. Preis beim Internationalen Otto-Edelmann-Gesangswettbewerb Wien und dem Oper Burg Gars Preis für ihre Interpretation der Pamina (Die Zauberflöte) ausgezeichnet sowie 2017 mit dem 2. Preis beim Concurso Tenor Viñas im Grand Teatre del Liceu. Adriana González war Mitglied im Internationalen Opernstudio am Opernhaus Zürich.