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Božidar Smiljanić

Bassbariton

Božidar Smiljanić
© Barbara Aumüller

Der Bassbariton Božidar Smiljanić ist seit 2018/19 im Ensemble der Oper Frankfurt. In der Saison 2020/21 wird er Zuniga (Carmen), Borow (Fedora), Zoroasto (Orlando) und Cesare Angelotti (Tosca) singen. Wichtige Partien in Frankfurt waren bisher die Händelpartien Ariodate (Xerxes), Garibaldo (Rodelinda) und Farasmane (Radamisto) sowie Sprecher (Die Zauberflöte), Sergeant (Manon Lescaut) und Eumée (Pénélope). Auf Grund der Corona-Krise mussten neben seinen für 2019/20 geplanten Debüts als Leporello (Don Giovanni) und Polizeikommissär (Der Rosenkavalier) auch sein Liederabend im Holzfoyer und die Rückkehr als Mozarts Figaro an die English National Opera, wo er das Harewood Artists Programme absolvierte, ausfallen. 2014 gab Božidar Smiljanić sein Debüt beim Glyndebourne Festival und war seitdem u. a. an der Scottish Opera, der Garsington Opera und mit Glyndebourne on Tour engagiert. Konzerte führten ihn als Masetto (Don Giovanni) mit den Bamberger Symphonikern unter Jakub Hrůša zusammen sowie in die Hamburger Elbphilharmonie, für La damnation de Faust mit dem Royal Liverpool Philhamonic Orchestra unter John Nelson, Gilbert & Sullivans Yeomen of the Guard mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter John Wilson und für Händels Messiah mit Hervé Niquet & Le Concert spirituel in die Philharmonie de Paris. Als Don Simone (La finta semplice) trat er unter Ian Page bei der Wiedereröffnung der Queen Elizabeth Hall in London auf. Während seines Studiums an der Londoner Royal Academy of Music tourte Božidar Smiljanić mit Bach-Kantaten unter Masaaki Suzuki in Europa und den USA.