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Rodrigo Porras Garulo

Tenor

Rodrigo Porras Garulo
© Felix Grünschloss

Rodrigo Porras Garulo ist, nachdem sein Einspringen als  Don José (Carmen) im Dezember 2021 aufgrund einer Vorstellungsabsage ausfallen musste, nun erstmals an der Oper Frankfurt zu Gast. Im Mai 2022 übernahm er in der Eröffnungspremiere des Glyndebourne Festivals die Partie des Mark in Ethel Smyths The Wreckers. Ein weiterer Höhepunkt der Spielzeit 2021/22 beinhaltet sein Debüt als Don Carlo am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Jüngst war er zudem als Rodolfo in einer Neuproduktion von La Bohème am Landestheater Linz engagiert. Seit 2020/21 im Ensemble der Staatsoper Hannover, war der in Mexico City geborene Tenor dort bereits als Cavaradossi in Tosca und als Tristan in Le vin herbé zu erleben. 2019 debütierte er am Teatro alla Scala Mailand als Herzog von Mantua (Rigoletto). Von 2010 bis 2015 war er Ensemblemitglied am Meininger Staatstheater und von 2017 bis 2020 am Badischen Staatstheater Karlsruhe, wo er u.a. in der Titelpartie von Hoffmanns Erzählungen, als Max (Der Freischütz), Don José, Cavaradossi, Maurizio (Adriana Lecouvreur) und Gabriele Adorno (Simon Boccanegra) sowie als Calaf (Turandot) auftrat. Bedeutende Partien seines Faches führten ihn bereits zum Ljubljana Festival, an die Oper Leipzig, die Oper Wuppertal, das Kroatische Nationaltheater Zagreb, die Staatsoper Astana, die Opéra de Tours, das Gärtnerplatztheater, das Mecklenburgische Staatstheater, das Theater Biel-Solothurn, zu den Schlossfestspielen Schwerin und zum Beethoven-Saal der Liederhalle Stuttgart. Rodrigo Porras Garulo studierte Gesang an der Universität Mozarteum Salzburg bei Kammersängerin Helene Schneiderman und privat bei Antonio Carangelo. Er ist Preisträger des Internationalen Antonín Dvořák Wettbewerbs und Stipendiat des Richard Wagner Verbandes.