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Nadja Stefanoff

Sopran

Nadja Stefanoff
© Dirk Richard Heidinger

Die Sopranistin Nadja Stefanoff ist erstmals an Oper Frankfurt zu Gast. Nach ihrer Gesangsausbildung an der Dresdner Musikhochschule und der Staatsoper Dresden folgten ab 2002 Festengagements am Theater Erfurt, Theater Bremen, Staatstheater Braunschweig sowie am Staatstheater Mainz, wo sie seit 2014 Ensemblemitglied ist. Parallel dazu gastierte Nadja Stefanoff an der Finnischen Nationaloper Helsinki, der Deutschen Oper am Rhein, Staatsoper Stuttgart, Komische Oper Berlin, Staatsoperette Dresden, Staatstheater Kassel, Oper Bonn, Gärtnerplatztheater München sowie für CD-Produktionen mit dem Orchester der Staatsoperette Dresden und mit der NDR Radiophilharmonie. Auf der Konzertbühne trat sie mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Zürcher Kammerorchester in der Tonhalle Zürich sowie der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz auf. Aus den großen Hosenrollen wie Idamante in Idomeneo und Octavian im Rosenkavalier und Partien wie Adalgisa in Norma, Bianca in Eine florentinische Tragödie und Donna Elvira in Don Giovanni wechselte Nadja Stefanoff 2013 in das Fach des jugendlich dramatischen Sopran, in dem sie mit der Partie der Tosca debütierte. In jüngster Vergangenheit präsentierte sie zahlreiche große Partien wie Manon Lescaut, Norma, Adriana Lecouvreur, Sieglinde, Gräfin (Le nozze di Figaro), Katja Kabanowa, Elisabetta (Maria Stuarda), Agathe (Der Freischütz), Marietta (Die tote Stadt) sowie Cherubinis Medée. An der Oper Graz verkörperte Nadja Stefanoff in der Spielzeit 2020/21 Marta in Die Passagierin (CD bei Naxos). In derselben Partie wird sie künftig auch am Tiroler Landestheater in Innsbruck zu erleben sein.