Elias Grandy
Dirigent
Der Dirigent Elias Grandy stammt aus einer deutsch-japanischen Familie und studierte Violoncello, Musiktheorie und Dirigieren in München, Basel und Berlin. Nach einigen Jahren als Cellist u.a. beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und im Orchester der Komischen Oper Berlin begann er seine Dirigentenlaufbahn zunächst als 1. Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt, gewann kurze Zeit später den Internationalen Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti in Frankfurt und war anschließend von 2015 bis 2023 als GMD am Theater und Orchester Heidelberg engagiert. In den vergangenen Spielzeiten debütierte er bei Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester, den Wiener Symphonikern, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg, dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, dem Orchestre du Capitol de Toulouse, dem Utah Symphony sowie dem Minnesota Orchestra. In der Spielzeit 2023/24 war er »Conductor in residence« der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Im Musiktheater dirigierte Elias Grandy u.a. an der Minnesota Opera (Elektra, Carmen), am Aalto-Theater Essen (Un ballo in maschera), an der Portland Opera (Rusalka) und an der Tokyo Nikikai Opera (Carmen). Seit April 2025 ist Grandy Chefdirigent des Sapporo Symphony Orchestra. Für März 2026 ist sein Debüt an der Semperoper Dresden geplant. Elias Grandy debütierte 2019/20 mit Delius’ Romeo und Julia auf dem Dorfe an der Oper Frankfurt und kehrte 2022 für Massenets Werther zurück.