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Sesto Quatrini

Dirigent

Sesto Quatrini
© Fabrizio Sansoni

Der gebürtige Römer schloss sein Studium am Konservatorium von L’Aquila in den Fächern Dirigieren, Komposition und Trompete ab und vervollständigte seine Ausbildung an der Civica Scuola di Musica »Claudio Abbado« in Mailand, gefolgt von Assistenzen bei Fabio Luisi u.a. an der New Yorker Met. Seit der vergangenen Spielzeit ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der Litauischen Nationaloper in Vilnius, wo er u.a. La Bohème, Il barbiere di Siviglia und I Capuleti e i Montecchi dirigierte. Der junge Dirigent hat mit renommierten Sängern wie Elīna Garanča, Sondra Radvanovsky, Piotr Beczala und Roberto Alagna zusammengearbeitet. In letzter Zeit dirigierte er u.a. Le nozze di Figaro in Verona, La traviata und Il barbiere di Siviglia am Teatro La Fenice in Venedig, Don Carlo in Las Palmas, Tosca in Piacenza, La gazza ladra in Lissabon und Mercadantes Francesca da Rimini in Tokio. Er war u.a. mit dem Danish National Symphony Orchestra, dem Ungarischen Radiosinfonieorchester in Budapest und dem Orchester LaVerdi in Mailand zu erleben sowie bei Konzerten am Bolschoi Theater Moskau, der Nationaloper in Riga und dem Teatro Comunale in Bologna. Beim Festival della Valle d’Itria dirigierte er Verdis Un giorno di regno, Vaccajs Giulietta e Romeo und im vergangenen Sommer die beiden Raritäten Coscoletto von Offenbach und Ecuba von Manfroce. Pläne für die Zukunft umfassen Carmen in Florenz sowie L’elisir d’amore bei den Tiroler Festspielen in Erl und am Théâtre du Capitole in Toulouse. Mit Rossinis Otello debütiert er an der Oper Frankfurt.