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Jiří Rožeň

Dirigent

Jiří Rožeň
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Der tschechische Dirigent Jiří Rožeň gibt sein Debüt an der Oper Frankfurt. Er leitete 2025/26 die tschechische Erstaufführung von Cerhas Spiegel mit der Philharmonie Hradec Králové, arbeitete mit der Prager Philharmonie sowie am Zentrum für Neue Musik Ostrava, beim Enescu-Festival in Bukarest, brachte Ana Sokolovićs Clown(s) an der Opéra de Montréal zur Uraufführung, gefolgt von Dvořáks Stabat Mater mit dem National Orchestra of Ireland. Weitere jüngere Engagements des »Nachwuchskünstlers des Jahres 2025« (Opernwelt) brachten ihn für die tschechische Erstaufführung von Ligetis Le Grand Macabre und Schulhoffs Flammen (nominiert für den International Opera Award) an die Prager Staatsoper, wo er auch Schönbergs Erwartung, Weills Die sieben Todsünden und Dvořáks Rusalka leitete. In Ostrava dirigierte er Nonos Prometeo, an der Oper Göteborg Die verkaufte Braut, an der Nationaloper Bergen Katja Kabanowa. Engagements brachten den Dirigenten mit zahlreichen führenden Klangkörpern in Tschechien, Groß-Britannien, Deutschland (u.a. Bochumer Symphoniker, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, MDR-Sinfonieorchester Leipzig, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, Staatsorchester Kassel), den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Skandinavien, Spanien, USA, Japan und China zusammen. Seine europäischen Festivalauftritte umfassen das Prager Frühlingsfestival, das Dvořák-Prag-Festival, das Internationale Musikfestival Leoš Janáček und das Janáček-Brno-Festival. Jiří Rožeň studierte in Prag, Salzburg, Hamburg, Zürich und Glasgow. Er war zwei Jahre lang Assistenzdirigent des BBC Scottish Symphony Orchestra, wo er eng mit Sir Donald Runnicles und Thomas Dausgaard zusammenarbeitete.