Felix Bender
Dirigent
Der junge deutsche Dirigent Felix Bender debütiert an der Oper Frankfurt. Seit 2021/22 ist er Generalmusikdirektor am Theater Ulm und leitete dort u.a. Neuproduktionen von Le nozze di Figaro, Ariadne auf Naxos, Parsifal, Otello, Cavalleria rusticana / I pagliacci, Händels Amadigi, Donizettis Anna Bolena und die international beachtete Uraufführung von Tournemires La légende de Tristan. Zuvor war er ständiger Gastdirigent an der Oper Leipzig, wo er u.a. Vorstellungen von Tannhäuser, Madama Butterfly, Faust, Turandot, Don Carlo, L’elisir d‘amore, La traviata, Die verkaufte Braut und Der Freischütz dirigierte. Zudem leitete er das Gewandhausorchester in Ballettabenden mit Werken von Bachs Magnificat bis hin zu Strawinskys Le sacre du printemps. Gastengagements führten ihn zuletzt an die Staatsoper Hannover mit Hänsel und Gretel und an die Oper Köln mit Turandot und Elektra. In den vergangenen Spielzeiten dirigierte Felix Bender u.a. Das Rheingold, Die Walküre und Siegfried im neuen Chemnitzer Ring des Nibelungen sowie Vorstellungen von Der Rosenkavalier und Pique Dame. Außerdem gastierte er mit Die Zauberflöte am Aalto-Theater Essen, Der fliegende Holländer in Regensburg, Gounods Faust in Darmstadt und La traviata in Kaiserslautern. Auf der Konzertbühne leitet Bender Orchester wie die Staatskapelle Dresden, das Konzerthausorchester Berlin und MDR-Sinfonieorchester. Er konzertierte mit den Essener Philharmonikern, dem Sinfonieorchester Basel und beim Residentie Orkest in Den Haag. Der gebürtige Hallenser war Mitglied im Thomanerchor Leipzig. Er studierte in Weimar und assistierte Herbert Blomstedt am Leipziger Gewandhaus. 2008 erhielt er den 1. Preis und den Publikumspreis beim Ring Award in Graz und wurde 2011 in die Förderung des Dirigentenforums und die Künstlerliste „Maestros von morgen“ aufgenommen. Von 2013 bis 2018 war Felix Bender als 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD am Theater Chemnitz engagiert. Er debütiert an der Oper Frankfurt.