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Lydia Steier

Regie

Lydia Steier
© Sandra Then

Lydia Steier zählt zu den begehrtesten Regisseurinnen ihrer Generation. Seit der aktuellen Spielzeit ist sie als Operndirektorin am Luzerner Theater tätig. Erste vielbeachtete Arbeiten der gebürtigen Amerikanerin, die nach einem Gesangsstudium am Oberlin Conservatory of Music in Ohio als Fulbright-Stipendiatin nach Deutschland übersiedelte, waren The Lesson im Berliner HAU und die multimediale Produktion von Eight Songs for a Mad King, die in Chicago, Cleveland, New York und Mexiko präsentiert wurde. Es folgten La clemenza di Tito und Brundibar für das Opera Theatre Pittsburgh, Lohengrin an der Los Angeles Opera, Madame Butterfly in Bremen und Die lustige Witwe am Deutschen Nationaltheater Weimar. Stockhausens Donnerstag aus Licht am Theater Basel wurde als »Beste Inszenierung 2015/16« (Opernwelt) und der Doppelabend Der Bajazzo / Busonis Turandot am Deutschen Nationaltheater Weimar als »Neuentdeckung des Jahres 2009« (Deutschlandradio Kultur) ausgezeichnet. Ihre Lesarten von Händels Saul am Oldenburgischen Staatstheater und von Dusapins Perelà am Staatstheater Mainz wurden für den Theaterpreis DER FAUST nominiert. Weitere Arbeiten der Regisseurin waren u.a. Giulio Cesare an der Komischen Oper Berlin, Turandot an der Oper Köln, Les Troyens an der Semperoper Dresden, Die Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen, die Uraufführung von Diodati.Unendlich (Michael Wertmüller und Dea Loher) am Theater Basel, Pique Dame an der Deutschen Oper am Rhein, La Juive und Alcina an der Staatsoper Hannover, Carmen an der Oper Köln und Les Indes Galantes am Grand Théâtre de Genève, sowie die Uraufführung von Dai Fujikuras A Dream of Armageddon am New National Theatre Tokyo. Jüngst feierte sie mit ihrer Sichtweise auf La Fanciulla del West an der Berliner Staatsoper einen großen Erfolg. In der aktuellen Saison wird sie Le Nozze di Figaro an der Staatsoper Hannover inszenieren.