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Keith Warner

Regie

Keith Warner
© Bregenzer Festspiele / Monika Forster

Keith Warner war zu Beginn seiner Karriere an der English National Opera in London, der Scottish Opera Glasgow, sowie später als Künstlerischer Leiter der Opera Omaha Nebraska tätig. An der Oper Frankfurt ist Keith Warner seit vielen Jahren ein ständiger Gast und inszenierte hier u.a. Peter GrimesHänsel und GretelFalstaff, La Cenerentola, die deutsche Erstaufführung von Adès The Tempest, Dallapiccolas Volo di notte / Il prigioniero, Reimanns Lear, Blochs Macbeth, Brittens Death in Venice und Pizzettis Murder in the Cathedral. In der aktuellen Saison wird er hier die Kombination von Weills Der Zar lässt sich fotografieren mit Orffs Die Kluge realisieren. Auch mit dem Theater an der Wien arbeitet er seit langem eng zusammen und inszenierte dort zuletzt Händels Giulio Cesare, davor Blochs Macbeth, Mozarts Don Giovanni, Schulhoffs Flammen, Haydns Orlando Paladino, Janáceks Katja Kabanová, Gottfried von Einems Der Besuch der alten Dame, Hindemiths Mathis der Maler und Weills Dreigroschenoper sowie eine Uraufführung von Christian Josts Egmont. Im Dezember dieses Jahres wird er an der Wiener Staatsoper Wagners Die Meistersinger von Nürnberg in Szene setzen. In der Saison 2021/22 entstanden an der Den Norske Opera Jenůfa und in der Oper Halle Reimanns Traumspiel. Weitere wichtige Produktionen seiner Laufbahn waren die Uraufführung von John Caskens God’s Liar in London, die amerikanische Premiere von dessen Golem, Sondheims Pacific Overtures an der ENO London, Lohengrin in Bayreuth, The Turn of the Screw in Brüssel, die beiden Ring-Inszenierungen in Tokio und London, die Uraufführung von André Tchaikowskys The Merchant of Venice und Andrea Chénier bei den Bregenzer Festspielen sowie Rossis Orfeo und Verdis Otello am ROH. Für seinen Wozzeck am ROH wurde er mit dem Laurence Olivier Award ausgezeichnet. An der Semperoper Dresden hat Keith Warner fünf Produktionen inszeniert, an der Deutschen Oper Berlin Nabucco. 2018 debütierte er mit Barbers Vanessa beim Glyndebourne Festival. Am Badischen Staatstheater in Karlsruhe und in San Francisco war u.a. seine Deutung von Elektra zu sehen. Neben seiner Tätigkeit als Opernregisseur schrieb Keith Warner fünf Libretti für Opern von David Blake, drei Theaterstücke und einen Roman. Vergangenen Sommer inszenierte er beim Grange Festival Shakespeares Lear.