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Keith Warner

Regie

Keith Warner
© Csapar Balslev

Keith Warner ist einer der bedeutendsten Opernregisseure der Gegenwart. Er war Co-Director der English National Opera in London, der Scottish Opera Glasgow sowie Künstlerischer Leiter der Opera Omaha Nebraska und der Königlichen Oper in Kopenhagen. An der Oper Frankfurt ist Keith Warner ständiger Gast und inszenierte u.a. Peter Grimes, Falstaff, La Cenerentola, die deutsche Erstaufführung von The Tempest, Volo di notte / Il prigioniero, Reimanns Lear, Blochs Macbeth und Brittens Death in Venice. Weitere wichtige Produktionen seiner Laufbahn waren u.a. die Uraufführung von John Caskens God’s Liar in London, die amerikanische Premiere von dessen Golem, Sondheims Pacific Overtures an der ENO London, Lohengrin in Bayreuth, The Turn of the Screw in Brüssel, die beiden Ring-Inszenierungen in Tokio und London, die Uraufführung von André Tchaikowskys The Merchant of Venice  und Andrea Chénier bei den Bregenzer Festspielen sowie zuletzt Verdis Otello am ROH. Für seinen Wozzeck am ROH wurde er 2003 mit dem Laurence Olivier Award ausgezeichnet. Warner arbeitet regelmäßig am Theater an der Wien sowie an der Dresdner Semperoper, wohin er zuletzt für La forza del destino zurückgekehrt ist. Außerdem debütierte er mit Barbers Vanessa beim Glyndebourne Festival. Am Badischen Staatstheater in Karlsruhe wird in Kürze seine Deutung von Elektra zu sehen sein. Neben seiner Tätigkeit als Opernregisseur schrieb Keith Warner vier Libretti für Opern von David Blake und inszeniert künftig auch Shakespeares King Lear.