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David Hermann

Regie

David Hermann
© Pascal Bünning

Der deutsch-französische Regisseur David Hermann inszeniert seit 2004/05 regelmäßig besondere Werke an der Oper Frankfurt (L’Orfeo, Combattimenti, Il ritorno d’Ulisse in patria, L’Heure espagnole / La vida breve, Charpentiers Médée und Leoš Janáčeks Aus einem Totenhaus). 2021/22 wird er für eine weitere Produktion an die Oper Frankfurt zurückkehren. In jüngerer Zeit erarbeitete er die Uraufführung von Schade, dass sie eine Hure war an der Deutschen Oper am Rhein und die Neuproduktionen von Lohengrin am Staatstheater Nürnberg sowie zuvor Ariadne auf Naxos an der Semperoper Dresden. Weiterhin inszenierte David Hermann u.a. am Teatro Real in Madrid, an der Nationale Opera Amsterdam, an der Deutschen Oper Berlin, bei der Ruhrtriennale, am Aalto-Theater Essen, an der Opera de Lausanne, an der Vlaamse Opera in Antwerpen, an der Opéra national de Lorraine in Nancy, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Opernhaus Zürich sowie in Basel und Luzern. Mit seiner vielgelobten Produktion von Mozarts Ascanio in Alba debütierte er 2006 bei den Salzburger Festspielen. Ausgebildet an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin begann er als Assistent von Hans Neuenfels. Beim Internationalen Wettbewerb für Regie und Bühnenbild in Graz 2000 erhielt er den Ersten Preis. Seine Inszenierung der Trilogie von Křeneks Opern-Einaktern wurde 2018 bei den International Opera Awards in der Kategorie »Beste Wiederentdeckung« ausgezeichnet.