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Katharina Thoma

Regie

Katharina Thoma
© Tilmann Abegg

Katharina Thoma ist international als Opernregisseurin gefragt. Zuletzt erarbeitete sie in Frankfurt Martha und eröffnete mit Samuel Barbers Vanessa, einer Übernahme der Malmö Opera, die Saison 2012/13. In der laufenden Spielzeit wird sie für die Neuproduktion von Wagners Tristan und Isolde zurückkehren. Zu ihren künftigen Vorhaben gehört ebenso Lohengrin bei den Tiroler Festspielen in Erl. Katharina Thoma machte u.a. beim Glyndebourne Festival mit Ariadne auf Naxos auf sich aufmerksam und inszenierte an der Opéra national du Rhin in Straßburg La clemenza di Tito, am Royal Opera House Covent Garden in London Un ballo in maschera, in Göteborg Hänsel und Gretel, an der Königlichen Oper Stockholm  die Uraufführung Tristessa sowie jüngst am Anhaltischen Theater Dessau Manon Lescaut. Zahlreiche Arbeiten wie Carmen, Il trovatore, La Bohème und Boris Godunow entstanden für das Theater Dortmund, wo Katharina Thoma von 2011 bis 2014 als Hausregisseurin tätig war. Nach dem Klavierstudium an der Musikhochschule Lübeck wandte sie sich der Opernregie zu und war als Assistentin am Staatstheater Kassel und an der Oper Frankfurt engagiert. 2007 erhielt sie den 2. Preis beim Europäischen Opern-Regiepreis der Camerata Nuova. 2008 bis 2012 unterrichtete Katharina Thoma Szenische Gestaltung an der Musikhochschule Mainz. Es folgte 2018 eine Gastprofessur an der Kunstuniversität Graz. Seit 2019/20 ist sie Professorin an der Musikhochschule Würzburg und leitet die dortige Opernschule.