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Katharina Thoma

Regie

Katharina Thoma
© Barbara Aumüller

Katharina Thoma erarbeitete in Frankfurt zuletzt 2016/17 Martha oder der Markt zu Richmond und kehrte in dieser Spielzeit für Tristan und Isolde zurück; eine Neuproduktion für 2020/21 ist bereits geplant. Sie machte u.a. beim Glyndebourne Festival mit Ariadne auf Naxos auf sich aufmerksam und inszenierte an der Opéra National du Rhin in Straßburg La clemenza di Tito, am Royal Opera House Covent Garden in London Un ballo in maschera, in Göteborg Hänsel und Gretel, an der Königlichen Oper Stockholm die Uraufführung Tristessa, sowie jüngst am Anhaltischen Theater Dessau Manon Lescaut. Zahlreiche Arbeiten wie Carmen, Il trovatore, La Bohème und Boris Godunow entstanden für das Theater Dortmund, wo Katharina Thoma von 2011 bis 2014 als Hausregisseurin tätig war. Ihr künstlerischer Werdegang begann mit einem Klavierstudium an der Musikhochschule Lübeck. Danach wandte sie sich der Opernregie zu und war als Assistentin am Staatstheater Kassel und an der Oper Frankfurt engagiert. 2007 gewann Katharina Thoma den zweiten Preis beim Europäischen Opernregiepreis der Camerata nuova und erhielt daraufhin ihr erstes internationales Engagement für Samuel Barbers Vanessa an der Malmö Opera; die Produktion war später auch an der Oper Frankfurt zu sehen. 2018 hatte Katharina Thoma eine Gastprofessur an der Kunstuniversität Graz inne und ist seit 2019/20 ist sie Professorin für Szenische Darstellung an der Musikhochschule Würzburg und leitet die dortige Opernschule.