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Brigitte Fassbaender

Regie

Brigitte Fassbaender
© Rupert Larl

Die Regisseurin Brigitte Fassbaender hat an der Oper Frankfurt mit großem Erfolg Strauss’ Ariadne auf Naxos und Capriccio (Wiederaufnahme 2022/23) sowie zuvor im Bockenheimer Depot Brittens Paul Bunyan inszeniert. In den Jahren 2019 bis 2020 entstanden u.a. die Neuproduktionen von Dame Kobold und Lucia di Lammermoor am Theater Regensburg, Martha auf Schloss Tabor, Henzes Der junge Lord am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz und Die Frau ohne Schatten in Kiel. Zuvor inszenierte Brigitte Fassbaender u.a. Hänsel und Gretel am Staatstheater Braunschweig und Il barbiere di Siviglia in Bregenz. Sie inszenierte zudem La Cenerentola am Gärtnerplatztheater in München sowie L’Italiana in Algerie bei den Bregenzer Festspielen und zuletzt Le nozze di Figaro am Stadttheater Klagenfurt. Sie zählt einen neuen Ring des Nibelungen bei den Tiroler Festspielen in Erl zu ihren aktuellen Aufgaben (2021 bis 2023). Zahlreiche Regiearbeiten (u.a. Carmen, Les Troyens, Arabella, Der Rosenkavalier, Elektra und einen Britten-Zyklus) realisierte Brigitte Fassbaender am Tiroler Landestheater Innsbruck, das sie von 1999 bis 2012 als Intendantin leitete. Von 2009 bis 2017 war sie künstlerische Leiterin des Richard-Strauss-Festivals Garmisch-Partenkirchen. Seit 2002 leitet sie das Festival »Eppaner Liedsommer«. Bis 1995 verfolgte Brigitte Fassbaender eine Karriere als Mezzosopranistin und sang an allen international führenden Opernhäusern und Festivals. Das sängerische Schaffen der Künstlerin und gefragten Gesangspädagogin ist auf etwa 300 Aufnahmen dokumentiert. Verliehen wurde Brigitte Fassbaender neben zahlreichen weiteren Ehrungen der Orden Pour le Mérite, 2017 der ECHO Klassik für ihr Lebenswerk und 2020 die »Nachtigall«, Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Benjamin Brittens A Midsummer Night’s Dream setzt sie bereits zum vierten Mal in Szene.