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Tilmann Köhler

Regie

Tilmann Köhler
© Matthias Horn

Mit Xerxes inszenierte Tilmann Köhler zum dritten Mal ein Werk von Händel an der Oper Frankfurt – 2013 gab er hier mit Teseo sein Debüt und setzte 2015/16 Radamisto in Szene, beide im Bockenheimer Depot. Aktuell erarbeitet er die Neuproduktion von Le vin herbé anstelle von Zemlinksys Der Traumgörge. Zuvor entstand Purcells King Arthur an der Semperoper in Dresden als Ko-Produktion mit dem Staatsschauspiel, dessen Hausregisseur er von 2009 bis 2016 war. Zu seinen Dresdener Theaterarbeiten zählen zudem u.a. Drei Schwestern, Der geteilte Himmel, Der Kaufmann von Venedig, Die heilige Johanna der Schlachthöfe (Kurt-Hübner-Preis für junge Regie 2009) und zuletzt die Uraufführung von Thomas Freyers Stummes Land. 2005 wurde er als Hausregisseur an das Deutsche Nationaltheater Weimar engagiert, wo er u.a. Der Drache und Krankheit der Jugend (Berliner Theatertreffen 2007) sowie Faust I inszenierte. Zudem arbeitete Tilmann Köhler u.a. am Deutschen Theater Berlin, am Residenztheater München, am Maxim Gorki Theater Berlin, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Theater Basel sowie seit 2016 regelmäßig am Düsseldorfer Schauspielhaus (zuletzt Shakespeares Coriolan). Weitere Arbeiten entstanden für Projekte in São Paulo, Taipeh, Gwangju und Moskau und am Nationaltheater Bratislava. Seit 2005 verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Bühnenbildner Karoly Risz und der Kostümbildnerin Susanne Uhl. Tilmann Köhler, geboren 1979 in Weimar, studierte Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin.