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Karolina Makuła

Mezzosopran

Karolina Makuła
© Wolfgang Runkel

Seit Beginn dieser Spielzeit ist die polnische Mezzosopranistin Karolina Makuła Stipendiatin des Opernstudios der Oper Frankfurt. Hier debütierte sie als Desdemona in Rossinis Otello und war darüber hinaus noch in Rigoletto zu erleben. Bedingt durch die Corona-Krise entfielen weitere geplante Auftritte in Der Prinz von Homburg und La forza del destino. In der Saison 2020/21 zählen Francesca (Lucia Ronchettis Inferno), Enrichetta di Francia (I puritani) sowie Partien in Lady Macbeth von Mzensk und Hänsel und Gretel zu ihren Aufgaben. Ihre musikalische Ausbildung begann sie schon in frühen Jahren mit erstem Klavierunterricht und absolvierte später die Feliks Nowowiejski Musikakademie in Bydgoszcz. Ab 2017 war sie Mitglied der Akademia Operowa des Teatr Wielki in Warschau und trat an der polnischen Nationaloper u.a. in Prokofiews Der feurige Engel auf; mit dieser Produktion gastierte sie auch beim Festival in Aix-en-Provence. Ihr professionelles Debüt gab sie als Zephyrus in Mozarts Apollo et Hyacinthus an der Opera Nova in Bydgoszcz. Zu ihren weiteren Partien zählen Olga (Eugen Onegin), Cherubino (Le nozze di Figaro), Zweite Dame (Die Zauberflöte) und Fricka (Das Rheingold). Karolina Makuła ist u.a. Preisträgerin des Nationalen Gesangswettbewerbs in Drezdenko, des J. E. J. Reszke Wettbewerbs in Czestochowa sowie des Gesangs- und Kammermusikwettbewerbs in Bydgoszcz.