Prof. Andreas Voßkuhle
Andreas Voßkuhle wurde 1963 in Detmold geboren. Er studierte Rechtswissenschaften in Bayreuth und München, wo er 1992 promovierte. Im Jahr 1998 folgte seine Habilitation an der Universität Augsburg. Seit 1999 ist er Inhaber eines Lehrstuhls für Öffentliches Recht an der Universität Freiburg im Breisgau und Direktor des dortigen Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie (Abt. I). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen das Verfassungsrecht, das Allgemeine Verwaltungsrecht sowie die Staats- und Rechtstheorie. Im Jahr 2007 wurde Andreas Voßkuhle zum Rektor der Universität Freiburg gewählt. Wenige Wochen nach seinem Amtsbeginn wurde er im Mai 2008 zudem zum Richter und Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts ernannt. Im März 2010 erfolgte die Ernennung zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts. Seine zwölfjährige Amtszeit endete im Juni 2020. Andreas Voßkuhle ist ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (seit 2007) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften – Leopoldina (seit 2018). Er war Mitglied des Comité 255 (2014 – 2022). Aktuell ist er u.a. Präsident des Senats der Deutschen Nationalstiftung, Vorsitzender des Vereins »Gegen Vergessen – für Demokratie« sowie Mitglied des Beirats der Mercator Stiftung und des Karenzzeitgremiums gem. § 6c BMinG. Zahlreiche Ehrungen und Preise, darunter das Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, runden seinen Lebenslauf ab.