Matthew Wild
Regie
Matthew Wild gab mit Tannhäuser (»Aufführung des Jahres 2024«, Opernwelt) sein Debüt an der Oper Frankfurt und erarbeitet hier 2026/27 Tschaikowskis Mazeppa und Martinůs The Greek Passion. In Südafrika geboren, gehört er mittlerweile zu den europaweit gefragtesten Regisseuren seiner Generation. In der Saison 2025/26 gab er von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierte Hausdebüts an De Norske Opera in Oslo (Le nozze di Figaro), am Theater Bonn (Il barbiere di Siviglia) und am Theater Bielefeld (Peter Grimes, nominiert für den Theaterpreis DER FAUST 2025). Kommende Projekte umfassen u.a. seine Debüts an der Staatsoper Hannover (John Kanders Kuss der Spinnenfrau) und der Deutschen Oper am Rhein (Manon Lescaut). Zu seinen weiteren jüngsten Erfolgen zählen Larsons Rent am Theater St. Gallen, Hermanns La Cage aux Folles am Staatstheater Kassel sowie Verdis Macbeth an der Ungarischen Staatsoper und Humperdincks Königskinder bei den Tiroler Festspielen Erl. Im Jahr 2022 wurde seine von der Kritik hochgelobte Inszenierung von Gershwins Porgy & Bess am Theater an der Wien in vier Kategorien des Österreichischen Musiktheaterpreises nominiert, darunter für die beste Gesamtproduktion. Frühere Arbeiten in Europa umfassen Mozarts Don Giovanni und Puccinis La bohème am Konzert Theater Bern, Janáčeks Katja Kabanowa am Hessischen Staatstheater Wiesbaden sowie Boesmans’ Julie für Norrlands Operan und Malmö Opera. Von 2015 bis 2021 war Matthew Wild Künstlerischer Leiter der Cape Town Opera, deren Ruf als exzellentes Tournee-Ensemble er mit zahlreichen eigenen Inszenierungen festigte. 2013 debütierte er am südafrikanischen Fugard Theatre, wo er mehrere erfolgreiche Musicalproduktionen wie The Rocky Horror Show oder Cabaret entwickelte. Bevor er 2009 sein Opernregiedebüt gab, studierte Matthew Wild Schauspiel und Englisch an der Universität von Kapstadt, arbeitete als Schauspieler und Dramatiker und war als Regisseur für Sprechtheater tätig.