John Osborn
Tenor
Nach seinem Rollendebüt als Werther 2014 und seinen gefeierten Auftritten als Arturo 2018 in Bellinis I puritani kehrte John Osborn in der Spielzeit 2023/24 als Éléazar in Halévys La Juive sowie mit einem Liederabend an die Oper Frankfurt zurück. In der aktuellen Spielzeit gastierte er u. in der Titelpartie von Berlioz` Benvenuto Cellini an La Monnaie / De Munt in Brüssel. Weitere Engagement in den nächsten Monaten umfassen Jean de Leyde (Le prophète) am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, Arturo am Teatro Regio di Torino und Duca (Rigoletto) an der Opéra de Marseille. Der amerikanische Tenor ist vor allem im Belcanto-Fach weltweit an allen renommierten Opernhäusern zu Gast. Eine seiner Paraderollen ist der Arnold in Rossinis Guillaume Tell, für die er u.a. am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Metropolitan Opera in New York, an der Nationale Opera Amsterdam oder der Carnegie Hall gefeiert wurde. Donizettis Edgardo (Lucia di Lammermoor), Rossinis Otello und Bellinis Pollione (Norma) gehören ebenso zu seinem Repertoire wie Nadir (Les pêcheurs de perles), die Titelpartien in Offenbachs Les contes d’Hoffmann und Gounods Faust sowie die gefürchteten Tenorrollen in Meyerbeers Grand-opéras wie Raoul de Nangis (Les Huguenots), aber auch Henri de Montfort in Verdis Les vêptres siciliennes und Alfredo (La traviata). Seine Laufbahn begann der aus Iowa stammende Künstler im Young Artist’s Development Program der Metropolitan Opera. Unter seinen zahlreichen CD- und DVD-Veröffentlichungen sind Rossinis Otello und Norma, Guillaume Tell, Benvenuto Cellini sowie das Solo-Album A Tribute to Gilbert Duprez zu nennen. 2022 wurde die Einspielung von Donizettis La fille du régiment mit John Osborn als Tonio mit dem Premio Franco Abbiati ausgezeichnet – eine Auszeichnung, die er zuvor schon für seine Interpretation der Titelpartie in Meyerbeers Robert le diable und den Fernand in Donizettis La favorite erhielt.