Ensemble / Gäste / Opernstudio / Mitarbeiter

Thomas Guggeis

Dirigent / Generalmusikdirektor

Thomas Guggeis
© Sophia Hegewald

Thomas Guggeis ist seit Beginn der Spielzeit 2023/24 Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt und übernimmt in dieser Funktion traditionell auch die künstlerische Leitung der Frankfurter Museumskonzerte. Im Opernhaus leitet er in der aktuellen Spielzeit die Produktionen von Don Carlo, Le Grand Macabre, Tannhäuser und Elektra. Sein Frankfurter Debüt gab er im Mai 2021 zunächst mit einer Aufführung von Mozarts Requiem, gefolgt von Strauss’ Ariadne auf Naxos. Bereits im März 2018 sorgte er mit seinem kurzfristigen Einspringen bei der Premiere von Salome an der Staatsoper Unter den Linden Berlin international für großes Aufsehen und wurde infolge zum Staatskapellmeister ab der Spielzeit 2019/20 ernannt. Der in München und Mailand ausgebildete Dirigent ging nach seiner Assistenz an der Berliner Staatsoper zunächst von 2018 bis 2020 als Kapellmeister an die Staatsoper Stuttgart, wo er u.a. bereits mit Werken wie La Bohème, Il barbiere di Siviglia, Madama Butterfly, Der Prinz von Homburg und Der Freischütz zu erleben war. Ab Herbst 2019 dirigierte er als Staatskapellmeister in Berlin neben einer Neuproduktion von Daphne auch Der Ring des Nibelungen, Samson et Dalila, Katja Kabanová, La traviata, Der fliegende Holländer, Die Zauberflöte, Lohengrin, Ariadne auf Naxos, Hänsel und Gretel, Don Giovanni, Elektra, Falstaff und Die lustigen Weiber von Windsor. Inzwischen ist Thomas Guggeis regelmäßiger Gast an der Wiener Staatsoper. Dort war er für Die tote Stadt, Salome, La traviata, und Ariadne auf Naxos engagiert. Im Mai 2023 debütierte er an der Metropolitan Opera und unmittelbar darauf bei den Festspielen in Santa Fe – jeweils mit Der Fliegende Holländer. Sein Debüt am Teatro alla Scala ist im Februar 2024 mit Mozarts Die Entführung aus dem Serail geplant. Als gefragter Konzertdirigent trat er bereits mit bedeutenden Klangkörpern wie der Staatskapelle Dresden, der Staatskapelle Berlin, den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre de Paris, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Orchestra Sinfonica di Milano, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI und dem schwedischen Radioorchester auf.