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Jonathan Abernethy

Tenor

Jonathan Abernethy
© Barbara Aumüller

Der mehrfach ausgezeichnete Tenor Jonathan Abernethy wechselte zur Spielzeit 2019/20 vom Internationalen Opernstudio Zürich als neues Ensemblemitglied an den Main. Seine Pläne in der Saison 2020/21 umfassen Edmondo (Manon Lescaut), Remendado (Carmen), Misael / Jüngerer Sohn (The Burning Fiery Furnace / The Prodigal Son), Lenski (Eugen Onegin) sowie die Partie des Steuermanns (Der fliegende Holländer). An der Oper Frankfurt war der Neuseeländer nach seinem Deutschland-Debüt in Martinůs Julietta noch als Gaston / Ein Wächter (Schwergewicht oder Die Ehre der Nation / Das geheime Königreich), 4. Jude (Salome) und mit seinem Rollendebüt als Sali  (Romeo und Julia auf dem Dorfe) zu erleben; weitere vorgesehene Debüts als Don Ottavio (Don Giovanni) und Ein Sänger (Der Rosenkavalier) mussten bedingt durch die Corona-Krise entfallen. Bei den Tiroler Festspielen in Erl debütierte Jonathan Abernethy kürzlich als Nemorino (L’elisir d’amore). Am Théâtre des Champs-Élysées gab er als Brighella (Ariadne auf Naxos) sein Paris-Debüt. In dieser Partie sowie für einen Liederabend 2018 war er beim Festival d’Aix-en-Provence zu Gast und erhielt dort 2015 den HSBC-Preis. Zuvor führten ihn Auftritte u. a. als Mozarts Tamino und Don Ottavio, als Fenton (Falstaff) und Nadir (Les pêcheurs des perles) an die Opera Australia, an deren Young Artist Program er teilnahm, sowie darüber hinaus an die West Australian Opera und die New Zealand Opera. Auch als Konzertsänger ist Jonathan Abernethy gefragt und folgte Einladungen des Insula Orchestra, des Tasmanian Symphony Orchestra und des Royal Melbourne Philharmonic Orchestra sowie jüngst des Royal Concertgebouw Orchestra unter Thomas Hengelbrock.