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Łukasz Goliński

Bassbariton

Łukasz Goliński
© Adam Stępień

Der polnische Bassbariton Łukasz Goliński gab sein Debüt an der Oper Frankfurt 2019 in der Titelpartie von Szymanowskis Król Roger. Engagements in dieser Rolle führten ihn bereits an das Teatr Wielki in Warschau und das Königliche Opernhaus in Stockholm, wo er auch Jochanaan (Salome) sang, sowie an die Accademia di Santa Cecilia in Rom. In Warschau war der Künstler zudem als Selim (Un turco in Italia), Janusz (Moniuszkos Halka), Jagu (Paderewskis Manru) sowie Lord Cecil (Maria Stuarda), Sharpless (Madama Butterfly) und Germont (La traviata) zu hören. Mit großem Erfolg trat er 2018 in Prokofjews Der feurige Engel beim Festival d’Aix-en-Provence sowie am Teatr Wielki auf. Regelmäßig ist Łukasz Goliński an der Opera Nova in Bydgoszcz zu Gast, u.a. in der Titelpartie von Verdis Falstaff, als Mozarts Figaro, Graf Homonay (Der Zigeunerbaron), Tonio (Pagliacci) und Marcello (La Bohème). Als Escamillo (Carmen) gastierte er in Poznan, an der Hamburgischen Staatsoper, an der Staatsoper Stuttgart, in Amsterdam, Tokio und am Opernhaus Zürich, als Gajolo in Gomes’ Fosca in São Paulo, als Graf Tomsky (Pique Dame) am Liceu in Barcelona. Als Fotis in Greek Passion gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen, als Marcello am ROH Covent Garden in London, gefolgt von Orest (Elektra), den er auch in Neapel sang, als Escamillo an der Staatsoper Berlin, wo er in der aktuellen Spielzeit auch als Oberpriester des Dagon (Samson et Dalila) zu erleben ist.