Ensemble / Gäste / Opernstudio / Mitarbeiter

Sebastian Geyer

Bariton

Sebastian Geyer
© Barbara Aumüller

Als langjähriges Ensemblemitglied der Oper Frankfurt konnte der vielseitige Bariton  in Barockpartien wie Purcells Aeneas, Händels Curio (Giulio Cesare), Telemanns Orpheus oder Creonte (LʼOrontea, CD bei OehmsClassics) ebenso überzeugen wie als Mozarts Don Giovanni, Guglielmo, Graf Almaviva und Papageno, als Albert (Werther), Dr. Falke (Die Fledermaus), Basil Basilowitsch (Der Graf von Luxemburg, CD bei OehmsClassics) oder in Werken des 20. Jahrhundert, darunter Graf (Capriccio), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos), Háraschta (Das schlaue Füchslein), Jaroslav Prus (Die Sache Makropulos) und in den Drei Einaktern von Martinů. Sein für 2019/20 geplantes Debüt als Faninal (Der Rosenkavalier) musste bedingt durch die Corona-Krise entfallen. Höhepunkte der Neuen Musik waren Barone Tito Belcredi in Trojahns Enrico, Sebastian in Adès’ The Tempest und Ingo in der Uraufführung von Arnulf Herrmanns Der Mieter. Zuletzt wurde er in Faurés Pénélope als Eurymaque sowie als Don Pomponio in Rossinis La gazzetta gefeiert. Sebastian Geyer war jüngst in der Titelpartie von Schumanns Szenen aus Goethes Faust beim Luzerner Theater sowie für Millöckers Gasparone an der Volksoper Wien engagiert. Das einstige Ensemblemitglied des Theaters Heidelberg gastierte u. a. an den Staatstheatern in Stuttgart und Wiesbaden, der Opéra de Lausanne sowie am Rokokotheater in Schwetzingen. Sebastian Geyer hat eine Professur für Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste inne.