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Sebastian Geyer

Bariton

Sebastian Geyer
© Barbara Aumüller

Als langjähriges Ensemblemitglied der Oper Frankfurt konnte der vielseitige Bariton  in Barockpartien wie Purcells Aeneas, Händels Curio (Giulio Cesare), Telemanns Orpheus oder Creonte (LʼOrontea, CD bei OehmsClassics) ebenso überzeugen wie als Mozarts Don Giovanni, Guglielmo, Graf Almaviva und Papageno, als Albert (Werther), Dr. Falke (Die Fledermaus), Basil Basilowitsch (Der Graf von Luxemburg, CD bei OehmsClassics), Don Pomponio (Rossinis La gazzetta) oder in Werken des 20. Jahrhunderts, darunter Graf (Capriccio), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos), Háraschta (Das schlaue Füchslein), Jaroslav Prus (Die Sache Makropulos), Eurymaque (Faurés Pénélope) und in den Drei Einaktern von Křenek. Die aktuelle Spielzeit begann an seinem Stammhaus mit den Rollendebüts als Bote (Oedipus Rex) und Bürgermeister (Die Nacht vor Weihnachten). Sebastian Geyer ist hier weiterhin als Mann (Von heute auf morgen) und Aeneas (Dido and Aeneas) zu erleben. Höhepunkte der Neuen Musik waren Barone Tito Belcredi in Trojahns Enrico, Sebastian in Adès’ The Tempest, Ingo in der Uraufführung von Arnulf Herrmanns Der Mieter sowie Auftritte in der Uraufführung von Lucia Ronchettis Inferno. Er war in der Titelpartie von Schumanns Szenen aus Goethes Faust beim Luzerner Theater sowie für Millöckers Gasparone an der Volksoper Wien engagiert. Das einstige Ensemblemitglied des Theaters Heidelberg gastierte u.a. an den Staatstheatern in Stuttgart und Wiesbaden, der Opéra de Lausanne sowie am Rokokotheater in Schwetzingen. Sebastian Geyer hat eine Professur für Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste inne.