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Samuel Levine

Tenor

Samuel Levine
© Synthia Steiman

Der Tenor Samuel Levine gab 2018 in Trojahns Enrico an der Oper Frankfurt sein Europa-Debüt und kehrte als Der ganze alte Sträfling (Aus einem Totenhaus) und  als Andy (Lost Highway von Olga Neuwirth) hierher zurück. Am Nationaltheater Mannheim debütierte er als Kunz Vogelgesang (Die Meistersinger von Nürnberg), am Staatstheater Braunschweig als L’Oncle/L’Étranger (L’Invisible von Aribert Reimanns), an der Oper Köln als Player 3 (Hamlet von Brett Dean) und am Stadttheater Klagenfurt als Walther von der Vogelweide (Tannhäuser). Bei den Tiroler Festspielen in Erl war er als Schneider (Humperdincks Königskinder) und Edler von Brabant (Lohengrin) zu erleben. Der US-Amerikaner gastierte u.a. an der Opera Philadelphia, der Cincinnati Opera, der West Edge Opera (in der Titelpartie von Frankenstein), der Virginia Opera (als Narraboth), der Brooklyn Academy of Music in New York und in Händels Messiah mit der Houston Symphony. Engagements führten Samuel Levine weiterhin  für Carmen, Clemency und Don Giovanni an die Boston Lyric Opera, für Mascagnis Iris zum Bard SummerScape, für River of Light (Uraufführung) an die Houston Grand Opera sowie für Ghosts of Versailles an das Opera Theatre of Saint Louis und zum Wexford Festival. Vor seinem Studium an der Juilliard School in New York absolvierte Samuel Levine seine Ausbildung am Oberlin Conservatory of Music sowie an der Yale University. Er war im Young Artist Program des Opera Theatre of Saint Louis und der Santa Fe Opera sowie 2017 Stipendiat der Gerda Lissner Foundation. In der laufenden Spielzeit sind Auftritte als Edrisi in Szymanowskis Król Roger an der Oper Frankfurt geplant.