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Julius Drake

Pianist

Julius Drake
© Marco Borggreve

Der englische Pianist Julius Drake ist gern gesehener Gast in allen großen Musikzentren der Welt, u.a. bei den Festivals in Aldeburgh, Edinburgh, Salzburg, München, Hohenems-Schwarzenberg und Oxford, in der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Wiener Musikverein und der Wigmore Hall in London. Mit großem Erfolg begleitete er zahlreiche Liederabende an der Oper Frankfurt. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit Sängerpersönlichkeiten wie Sir Thomas Allen, Joyce DiDonato, Gerald Finley, Simon Keenlyside, Alice Coote, Angelika Kirchschlager, Dame Felicity Lott und Christoph Prégardien. Für die Wigmore Hall, das Concertgebouw und die BBC kuratierte er eigene Reihen mit Liederabenden, und in der Londoner Middle Temple Hall gibt er jedes Jahr eine Konzertreihe unter dem Titel  »Julius Drake and Friends«. Seine Aufnahmen wurden u.a. mit dem Gramophone Award und dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. Von 2000 bis 2003 war Julius Drake Leiter des Perth International Chamber Music Festival, 2009 leitete er das Leeds Lieder Festival. Im gleichen Jahr übernahm er die Künstlerische Leitung des Machynlleth Festival in Wales. Er ist Professor an der Londoner Guildhall School of Music and Drama und unterrichtete 14 Jahre lang an der Kunstuniversität Graz. Für den Berliner Pierre Boulez Saal kuratiert er seit 2021 die Reihe »Lied und Lyrik«. Seine Engagements in der Spielzeit 2024/25 umfassten u.a. Liederabende mit Ludovic Tézier an der Mailänder Scala und am Teatro de la Zarzuela in Madrid, die Aufführung von Gustav Mahlers sämtlicher Lieder im Concertgebouw Amsterdam und Klavierduo-Abende mit Elisabeth Leonskaja bei der Schubertiade Schwarzenberg. In der aktuellen Spielzeit begleitet Julius Drake Liederabende von Günther Groissböck im Konzerthaus Dortmund, der Wigmore Hall und der Carnegie Hall, eine szenische Aufführung von Schuberts Winterreise mit Ian Bostridge am Théâtre de l'Athénée in Paris (Regie: Deborah Warner) und tritt erneut im Pierre Boulez Saal in Berlin, beim Leeds Lieder Festival sowie an der Ungarischen Staatsoper in Budapest auf.