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Barnaby Rea

Bass

Barnaby Rea
© Barbara Aumüller

Als Ensemblemitglied der Oper Frankfurt (2016 bis 2020) trat der britische Bass Barnaby Rea in unterschiedlichsten Partien wie Lord Tristan Mickleford (Martha) und Truffaldin (Ariadne auf Naxos) oder auch als Sparafucile (Rigoletto) und Sciarrone (Tosca) auf. Er sang Partien wie Soljony in der Frankfurter Erstaufführung von Eötvös’ Tri sestry, Saretzki (Eugen Onegin), Platzkommandant (Aus einem Totenhaus), Mr. Bosun (Billy Budd), Pistola (Falstaff) und Hobson (Peter Grimes), den er auch an der Norske Opera in Oslo, beim Bergen und Edinburgh International und dem Enescu Festival in Bucharest sowie an der Royal Festival Hall in London gab, auf sowie jüngst als Baron Mirko Zeta (Die lustige Witwe). Zu Beginn dieser Saison kehrte er zum Edinburgh International Festival zurück als Truffaldin (Ariadne auf Naxos) und gab seine Hausdebüts an der Deutschen Oper Berlin als Snug (A Midsummer Night's Dream) sowie am Opernhaus Zürich als Poseidon in der Uraufführung von Leonard Evers’ Die Odyssee. In diesem Jahr übernahm er zudem bereits die Rolle des Ratzekahl (Irrelohe) beim Festival d’Opéra in Lyon. Weiterhin ist sein Nordamerika-Debüt an der Des Moines Metro Opera geplant. 2020/21 gastierte er erstmals am Teatro Real in Madrid als Hobson. Weitere Gastengagements führten Barnaby Rea u.a. an die Holland Park Opera, die Garsington Opera, die Opera North in Leeds sowie an die Scottish Opera in Glasgow. Besonders ist er der English National Opera in London verbunden, wo er als Harewood Artist seine Laufbahn mit Partien wie Colline (La Bohème), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Lodovico (Otello) sowie Nourabad (Les pêcheurs de perles) begann und zuletzt in Paul Bunyan, Gilbert & Sullivan's Iolanthe und Rigoletto zu Gast war.