Margherita Maria Sala
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Margherita Maria Sala gibt ihr Debüt an der Oper Frankfurt. Dem folgt ihr Debüt am Teatro la Fenice in Venedig mit der Titelpartie von Vivaldis Ottone in villa. Weitere Projekte 2025/26 umfassen Konzerte mit Giulio Prandi zu Scarlattis 300. Todestag u.a. beim Ambronay Festival und in der Accademia Nazionale di Santa Cecilia sowie die Rückkehr an die Berliner Akademie für Alte Musik als Marc’Antonio in Hasses Marc’Antonio e Cleopatra. Die Sängerin gastiert seit 2021 am Théâtre des Champs-Elysees, etwa in Händels Oreste unter Maxim Emelyanychev, als Bradamante in Vivaldis Orlando furioso und Aristea in dessen L’Olimpiade unter Jean-Christophe Spinosi. Regelmäßig kehrt sie auch zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik zurück, etwa fur Pasquinis Idalma, die italienische Fassung von Händels Messiah, Vivaldis Olimpiade (auch am Theater an der Wien, an der Opera de Nice und im Moskauer Tschaikowsky-Konzertsaal) und mit der Rolle der Cornelia in Giacomellis Cesare in Egitto. Weitere Höhepunkte der Vergangenheit waren de’ Cavalieris Rappresentatione di anima et di corpo am Theater an der Wien, Händels Rodelinda (Bertarido) am Theater Kiel, Monteverdis Il ritorno di Ulisse in patria (Penelope) beim Festival Monteverdi in Cremona, Terradellas Merope mit der Akamus unter Francesco Corti an der Berliner Staatsoper, am Theater an der Wien, Teatro Real Madrid und Liceu Barcelona. In Konzerten sang die Altistin in Händels Messiah in Versailles und Barcelona, in La Resurrezione mit dem Concerto Copenhagen im Wiener Konzerthaus, in Aci, Galatea e Polifemo bei den Händel-Festspielen in Halle, weiterhin beim Festival Bach in Lausanne. Unter Vaclav Luks war sie in Mozarts Requiem am Rudolfinum in Prag und in La Seine Musicale zu hören. Riccardo Muti realisierte mit ihr und dem Luigi-Cherubini-Jugendorchester sowohl Vivaldis Magnificat in Lourdes und Loreto als auch Pergolesis Stabat Mater. Die Gewinnerin des Ersten Preises beim internationalen Gesangswettbewerb Cesti 2020, des Publikumspreises und des Sonderpreises des Festivals Resonanzen schloss 2017 ihr Studium der Chorleitung an der Accademia Biennale di Formazione per Direttori di Coro in Bellinzona unter Marco Berrini ab.