Patrick Grahl
Tenor
Der in Leipzig geborene Patrick Grahl war Mitglied des Thomanerchores und studierte an der Leipziger Musikhochschule. Er sang u.a. Don Ottavio (Don Giovanni) am Teatro La Fenice in Venedig, Jaquino (Fidelio) mit dem Insula Orchestra unter Laurence Equilbey sowie mit dem Gstaad Festival Orchestra unter Jaap van Zweden, in der Entführung aus dem Serail beim Festival in Marvão und weitere Partien an der Opéra National de Lyon, in Helsinki und Budapest. Seit seiner Auszeichnung mit dem 1. Preis des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs Leipzig ist er ein viel gefragter Konzert- und Oratoriensänger, dessen Arbeit zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren. Der Tenor gastiert mit Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, der Dresdner Philharmonie, der NDR Radiophilharmonie, dem Gürzenich-Orchester Köln sowie der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI di Torino und dem London Symphony Orchestra unter Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Sir Simon Rattle, Vladimir Jurowski, Daniele Gatti, Zubin Mehta, Peter Schreier, Manfred Honeck, Hans-Christoph Rademann, Ton Koopman, Philippe Herreweghe, Christoph Poppen, Omer Meir Wellber und Stefano Montanari. Großen Wert legt Patrick Grahl auf kammermusikalische Projekte und Liederabende. Seine Lied-CD Dichterliebe ist beim Label CAvi erschienen; 2024 folgte bei Rondeau Production gemeinsam mit Klara Hornig die CD Das ferne Lied mit teilweise erstmals eingespielten Werken von Wilhelm Weismann und Rudolf Wagner-Régeny. Seit 2024/25 lehrt Patrick Grahl an den Musikhochschulen in Dresden und Leipzig.