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Corinna Scheurle

Mezzosopran

Corinna Scheurle
© Simon Pauly

Corinna Scheurle gibt ihr Debüt an der Oper Frankfurt. Nach Stationen am Internationalen Opernstudio der Berliner Staatsoper und der Bayerischen Staatsoper, wo sie erste wichtige Partien verkörperte, ist die deutsch-ungarische Mezzosopranistin seit der Spielzeit 2021/22 festes Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg. Dort debütierte sie u.a. in der Titelpartie von Carmen, als Octavian (Der Rosenkavalier), Hänsel, Donna Elvira (Don Giovanni) und Prinz Orlofsky (Die Fledermaus). Ihr Debüt als Cherubino (Le nozze di Figaro) gab sie 2021 unter Daniel Barenboim an der Staatsoper in Berlin. Zu ihren jüngsten Erfolgen zählen Auftritte in der Titelrolle von Rossinis La Cenerentola am Vorarlberger Landestheater sowie ihr Debüt als Stéphano in Gounods Roméo et Juliette an der Berliner Staatsoper. Weitere Gastengagements führten die junge Künstlerin u.a. an die Semperoper Dresden und die Nationaloper Prag, ins MüPa in Budapest, an die Opéra de Lille und das Landestheater Salzburg sowie zu den Festspielen in Aix-en-Provence, Glyndebourne, Baden-Baden, Bregenz und Erl. Corinna Scheurle arbeitete mit Dirigent*innen wie Daniel Barenboim, Kirill Petrenko, Thomas Guggeis, Yannick Nézet-Séguin, Joana Mallwitz und Antonello Manacorda sowie mit Regisseur*innen wie Hans Neuenfels, Brigitte Fassbaender und Andrea Breth zusammen. Neben konzertanten Engagements ist sie in zahlreichen Recitals an renommierten Liedzentren zu hören. Jüngst erschien ihre CD mit Werken von Bartók, Kodály, Schumann und Berg, die sie gemeinsam mit der Liedpianistin Klara Hornig im Bayerischen Rundfunk aufgenommen hat. Corinna Scheurle wurde u.a. mit dem Kulturpreis Vorarlberg 2025 sowie beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Stuttgarter Hugo-Wolf-Akademie ausgezeichnet.