Corinne Winters
Sopran
Die amerikanische Sopranistin Corinne Winters, Absolventin der renommierten Academy of Vocal Arts in Philadelphia, gab 2021/22 als Tschaikowskis Iolanta ihr Debüt an der Oper Frankfurt und sang in der darauffolgenden Spielzeit mit großem Erfolg die Titelpartie in Puccinis Madama Butterfly. In der Saison 2022/23 kehrte sie außerdem für ihr Rollendebüt als Blanche de la Force (Dialogues des Carmélites) an das Teatro dell’Opera di Roma zurück und debütierte am Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia sowohl als Mimì (La Bohème) als auch in der Titelpartie von Jenůfa. Weitere Debüts der letzten Zeit umfassen das Teatro Real in Madrid und die Metropolitan Opera sowie die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, wo sie jüngst als Cio-Cio-San zu erleben war. Beim Festival d'Aix-en-Provence 2024 sowie an der Griechischen Nationaloper in Athen trat sie an einem Doppelabend mit den beiden Gluck-Opern Iphigénie en Aulide und Iphigénie en Tauride (Regie: Dmitri Tcherniakov) in beiden Titelpartien auf. Unmittelbar nach ihrem Debüt bei den Salzburger Festspielen in der Titelpartie von Janáčeks Katja Kabanová (2022, Regie: Barrie Kosky) hat sie mit ihrer Paraderolle u.a. am Grand Théâtre de Genève, beim Janáček Brno International Festival, an der Staatsoper Stuttgart, an der Opéra de Lyon und an der Bayerischen Staatsoper (Regie: Krzysztof Warlikowski) gastiert. Einen besonderen Platz im Repertoire der Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe nimmt zudem Violetta (La traviata) ein, die sie u.a. am Royal Opera House Covent Garden und an der English National Opera in London, an der Opera Australia, der Seattle Opera und der Opera Hong Kong interpretierte. Zu den Höhepunkten ihrer Karriere zählen darüber hinaus Partien wie Jenůfa am Grand Théâtre de Genève, Rusalka an der Wiener Staatsoper, Moniuszkos Halka am Theater an der Wien, Mélisande (Pelléas et Mélisande) am Opernhaus Zürich, Rachel (La Juive) und Desdemona (Otello) an der Opera Vlaanderen und Mimì (La bohème) an der Washington National Opera. Kürzlich sang sie an der Houston Grand Opera alle drei Sopranpartien (Georgetta, Suor Angelica und Lauretta) in Puccinis Il trittico. Ihre Konzertauftritte umfassen u.a. Strauss' Vier letzte Lieder mit den Bamberger Symphonikern im Wiener Musikverein, Dvořáks Stabat Mater mit den Berliner Philharmonikern und Dvořáks Die Geisterbraut mit dem Orchestra dell'Accademia nazionale di Santa Cecilia, alle unter der Leitung von Jakub Hrůša. 2024 wurde sie bei den OPER! AWARDS als »beste Sängerin« ausgezeichnet. Corinne Winters absolvierte Studien am Peabody Conservatory und der Towson University.