Spielplan

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Tosca

Giacomo Puccini 1858–1924

Melodramma in drei Akten
Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
Uraufführung 1900

Premiere vom 16. Januar 2011

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz vor der Wiederaufnahme als Video

Musikalische Leitung Carlo Montanaro

Floria Tosca Ambur Braid
Mario Cavaradossi Alfred Kim
Baron Scarpia Daniel Luis de Vicente
Cesare Angelotti Erik van Heyningen
Der Mesner Franz Mayer
Spoletta Michael McCown
Sciarrone Iain MacNeil
Ein Hirte Solist des Kinderchores der Oper Frankfurt

Die Anregung zu seiner Oper erhielt Giacomo Puccini, als er im Winter 1889 in Mailand Victorien Sardous Drama sah. Das Stück packte ihn, obwohl er, des Französischen unkundig, kein Wort des Textes verstand. Unter seiner Mitwirkung entstand das Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa, das sich im Wesentlichen an die Vorlage hält. Die Uraufführung fand 1900 im Teatro Costanzi in Rom statt und war ein Reinfall. Zur nervösen Spannung während der Vorstellung hatte ein geplantes Bombenattentat beigetragen.  Politische Wirren, eine drückende soziale Lage in den oberitalienischen Industriezentren und ein Attentat auf den italienischen König Umberto I. im Juli 1900 beförderten, dass sich der Erfolg von Tosca insbesondere im Ausland erst langsam durchsetzte. Eine renommierte Sängerin, ein gefragter Maler und der sadistische Polizeichef von Rom verstricken sich in einem Netz aus Liebe, Eifersucht, Zweifeln, Folter und Mord.

Andreas Kriegenburg zeigt die historisch genau zu fixierende und auf einen Zeitraum von gut 24 Stunden begrenzte Handlung als packenden Thriller, der die grausame Tragödie realistisch verhandelt.