Ver­an­stal­tung­en

 Die Zukunft der Oper in einer sich wandelnden Stadtgesellschaft 

»Opernwelt-Dialoge«
eine Kooperation der Opernwelt mit der Oper Frankfurt

Podiumsdiskussion 



© Richard Strauss Festival (Brigitte Fassbaender), Nikolaj Lund (Joana Mallwitz), Gunnar Gellar (Barrie Kosky)
Brigitte Fassaender, Joana Mallwitz, Barrie Kosky

 

 Teilnehmer:

Brigitte Fassbaender - Regisseurin
Barrie Kosky - Regisseur, Intendant Komische Oper Berlin
Bernd Loebe - Intendant Oper Frankfurt
Joana Mallwitz -  Dirigentin, Generalmusikdirektorin Staatstheater Nürnberg

Jürgen Otten - Redaktion Opernwelt, Moderation  

Der Eintritt ist frei. Aus Sicherheitsgründen ist die Platzanzahl begrenzt, es werden Zählkarten direkt vor der Veranstaltung ausgegeben.

 

Oper war in den mehr als 400 Jahren ihres Bestehens immer zweierlei: unmögliches Kunstwerk und Kraftwerk der Gefühle. Diese beiden, gleichsam paradoxal-dialektischen Konstanten haben sich seit der Renaissance bis heute kaum geändert. Was sich allerdings massiv geändert hat, sind die Kontexte, denen sich die Oper wagemutig aussetzt, auf die sie – als Kunstgattung und auch als politisches »Werkzeug«, welches sie stets war – reagieren muss, will sie weiterhin gesellschaftliche Relevanz für sich beanspruchen. Der Geräuschpegel der direkten und indirekten Umgebung hat zugenommen, die Bilder und damit ihre Assoziationsräume sind geweitet, und auch die Rezeptionshaltung des Publikums war (und ist noch) enormen Entwicklungsprozessen unterworfen. Wie diese aussehen, was sie bewirken, wie das Musiktheater das widerspiegelt – all das ist Thema des gemeinsam vom Fachmagazin Opernwelt und der Oper Frankfurt initiierten und realisierten Podiumsformates »Opernwelt-Dialoge«.

Diskutiert wird die Frage, wie eine sich stetig und immer rascher wandelnde Stadtgesellschaft das »Phänomen« Oper wahrnimmt, welche ästhetischen, soziokulturellen und ökonomischen Auswirkungen dieser Wandel hat – und schließlich, was die Oper vermag, was sie soll – und was innerhalb dieses Spannungsfeldes leisten muss. Ist sie womöglich der letzte Ort der Realität?