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Le nozze di Figaro

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Oper in vier Akten
Text von Lorenzo Da Ponte nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Uraufführung am 1. Mai 1786, Burgtheater, Wien

Premiere vom 4. März 2007

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer

Musikalische Leitung Rory Macdonald / Florian Erdl

Graf Almaviva Liviu Holender
Gräfin Almaviva Adriana Gonzalez
Figaro Domen Križaj / Iain MacNeil
Susanna Heather Engebretson / Bianca Tognocchi
Cherubino Bianca Andrew / Kelsey Lauritano
Marzelline Cecelia Hall / Judita Nagyová
Bartolo Anthony Robin Schneider
Antonio Franz Mayer
Barbarina Nombulelo Yende°
Basilio / Don Curzio Matthew Swensen

° Mitglied des Opernstudios

Die Hochzeitsvorbereitungen des Dienerpaars Susanna und Figaro sind in vollem Gange, aber der Bräutigam durchschaut spät, was für die Braut (und so manch anderen) offensichtlich ist: Ihr Herr, Graf Almaviva, hat es auf Susanna abgesehen. Dafür will dieser just das Recht der ersten Nacht wieder einführen, das er in großzügiger Geste unlängst abgeschafft hatte. Die Gräfin leidet und tröstet sich mit der Schwärmerei eines liebeshungrigen Teenagers. Das wiederum sieht der Graf nicht gern: Also muss der Junge weg, und Susanna doch noch irgendwie verführt werden. Aber der »Signor Contino« rechnet weder mit der Klugheit der Frauen noch mit der souveränen Haltung seiner Untergebenen. An diesem tollen Tag voller Versteckspiele und Verkleidungen, Verwechslungen und Verletzungen tappt er bis zum Morgengrauen im Dunkeln. Turbulent und anrührend zugleich offenbart Mozarts und Da Pontes geniale Komödie nach Beaumarchais’ scharfzüngiger Gesellschaftssatire einen genauen Blick auf menschliches Verhalten und kündet vom Ideal einer Gleichheit zwischen den Klassen und Geschlechtern.