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»Götterdämmerung« im Stream

Richard Wagner
DER RING DES NIBELUNGEN
Bühnenfestspiel in drei Tagen und einem Vorabend
Text vom Komponisten
UA 1876, Festspielhaus Bayreuth

2012 schloss Vera Nemirova ihre Neuinszenierung der Tetralogie ab, die seither im Repertoire der Oper Frankfurt ist. Das Bühnenbild schuf Jens Kilian, die Kostüme Ingeborg Bernerth, das Licht Olaf Winter und das Video Bibi Abel. Alle bisherigen Aufführungen standen unter der Leitung des Generalmusikdirektors der Oper Frankfurt, Sebastian Weigle; so auch die Aufzeichnung aller vier Abende, die wir komplett als Streaming anbieten.

SONNTAG, 24. MAI, 17 UHR: OPER »GÖTTERDÄMMERUNG«, IM STREAM (bis 31. Mai verfügbar)
In deutscher Sprache mit deutschen Untertiteln
Dauer: 280 Min.

Packend, imposant und verspielt zugleich erzählt Vera Nemirova Wagners Ring-Tetralogie zu Ende. Auch in der GÖTTERDÄMMERUNG, mit deren Partitur der Komponist sein Mammutprojekt nach über 26 Jahren am 21. November 1874 abschloss, gesteht die Regisseurin den tragischen wie den komischen Momenten Raum zu und unterstreicht nachvollziehbar die menschlichen Züge der Figuren, ihrer Beziehungen und Abhängigkeiten. Bereits im Vorspiel offenbaren sich jene Dynamiken und Besessenheiten, die im Hintergrund wirken, um die Ereignisse Generationen übergreifend voranzutreiben: Machtlos müssen die Nornen dabei zusehen, wie der nach dem Ring gierende und seinen Sohn Hagen indoktrinierende Alberich ihre alles umspinnenden Fäden durchtrennt. Hagen lässt den Helden Siegfried, der seiner geliebten Brünnhilde als Treuepfand den von Fafner erbeuteten Ring überlassen hat, gemeinsam mit seinen Halbgeschwistern Gutrune und Gunther zum Spielball einer lieblosen, neureichen Gesellschaft der Gibichungen werden. Auch Brünnhilde wird getäuscht und manipuliert. Schließlich sterben Siegfried und Gunther von Hagens Hand und die alte Welt der Götter geht unter. Doch wer wird letztendlich den Ring in Händen halten?

Mit freundlicher Genehmigung von Naxos Deutschland – www.naxos.de