Spielplan

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Don Carlo

Giuseppe Verdi 1813-1901

Oper in fünf Akten / UA 1884
Text von Joseph Méry und Camille du Locle nach Friedrich Schiller und Eugène Cormon.

Premiere vom 30. September 2007

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer.

Musikalische Leitung Stefan Soltesz

Don Carlo Hovhannes Ayvazyan / Alfred Kim (Ab 22. 12.)
Elisabeth von Valois Tamara Wilson / Olesya Golovneva (Januar)
Philipp II. Andreas Bauer Kanabas / Simon Lim (Ab 26. 12.)
Prinzessin Eboli Carmen Topciu / Tanja Ariane Baumgartner (Januar)
Rodrigo, Marquis von Posa Audun Iversen / Bogdan Baciu (Ab 22. 12.)
Graf von Lerma Hans-Jürgen Lazar
Tebaldo Bianca Andrew / Nina Tarandek (13., 22.12.)
Der Grossinquisitor Magnús Baldvinsson / Anthony Robin Schneider (13., 20.12.)
Ein Mönch Anthony Robin Schneider / Kihwan Sim (13.12.) Pilgoo Kang° (20.12.),
Stimme von oben Florina Ilie°
Sechs flandrische Deputierte Danylo Matviienko°, Pilgoo Kang° / Lukas Eder (13.12.) Frederic Mörth, Seung Won Choi, Florian Rosskopp / Dietrich Volle (13.12.), Miroslav Stričević / Dietrich Volle (22.12.)

°Mitglied des Opernstudios

Ein überwältigender, begeisternder Abend, eine Aufführung, bei der einfach alles stimmte: Zuerst natürlich Verdis Partitur, die eine der großartigsten des Meisters ist, dann die stringente und stimmige szenische Umsetzung und die mitreißende musikalische Interpretation aller Beteiligten – ein packender, bewegender, ja ein grandioser Opernabend. (…)

Kaspar Sannemann, www.oper-aktuell.info


(…) Transparent, rhythmisch, federnd, dramatisch auftrumpfend ohne überproportionierte Fortissimo musizierte das in allen Instrumentalgruppen vortrefflich disponierte Frankfurter Opern- und Museumsorchester „Italiana“ pur. Gastdirigent Stefan Soltesz verstand es, minuziös die multilateralen Klangstrukturen Verdis zu demonstrieren, animierte den prächtig aufspielenden Klangkörper zu dynamischer Spielkultur.
(…)
Ja, und wie immer in Präzision, Plastizität und fein abgestuftem Vokalklang präsentierten sich vortrefflich Chor und Extrachor, von Tilman Michael bestens vorbereitet, und trugen zum besten Gelingen dieser qualitativ-grandiosen, umjubelten Aufführung bei.

Gerhard Hoffmann, www.der-neue-merker.eu

Don Carlo, Infant des spanischen Königs Philipp II., verliebt sich im Frankreich des 16. Jh. in Prinzessin Elisabeth von Valois. Aus staatstragenden Gründen beschließt sein Vater, Elisabeth selbst zur Frau zu nehmen. Während der spanischen Inquisition verbreitet der Großinquisitor Angst und fordert selbst vom Regenten dessen Unterwerfung. Verdi verbindet dunkle Klänge und glühende Melodien zu einem vielfältigen Panorama, das die Pracht des spanischen Königshauses, die flammende Liebe Don Carlos zu Elisabeth und seine loyale Freundschaft zu Rodrigo schildert. David McVicars Arbeit wurde nicht zuletzt durch die prachtvollen Kostüme und das imposante Bühnenbild zu einem Riesenerfolg.