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»Das Rheingold« im Stream

Richard Wagner
DER RING DES NIBELUNGEN
Bühnenfestspiel in drei Tagen und einem Vorabend
Text vom Komponisten
UA 1876, Festspielhaus Bayreuth

2012 schloss Vera Nemirova ihre Neuinszenierung der Tetralogie ab, die seither im Repertoire der Oper Frankfurt ist. Das Bühnenbild schuf Jens Kilian, die Kostüme Ingeborg Bernerth, das Licht Olaf Winter und das Video Bibi Abel. Alle bisherigen Aufführungen standen unter der Leitung des Generalmusikdirektors der Oper Frankfurt, Sebastian Weigle; so auch die Aufzeichnung aller vier Abende, die wir komplett als Streaming anbieten.
 

DIENSTAG, 19. MAI, 20 UHR: OPER »DAS RHEINGOLD«, IM STREAM (bis 31. Mai verfügbar)
In deutscher Sprache mit deutschen Untertiteln
Dauer: 184 Min. 


DAS RHEINGOLD bildet den »Vorabend« zum »Bühnenfestspiel in drei Tagen« und entfacht eindrucksvoll all jene großen Konflikte, die durch den gesamten Ring wüten: Es geht um Liebe und Macht, um Natur und Menschenwerk. Erzählt wird die Vorgeschichte des verzweigten Geschehens, das Richard Wagner ausgehend vom mittelalterlichen Nibelungenlied sowie verschiedenen Quellen der nordischen Mythologie völlig neu geformt hat. Mit einem Es-Dur-Teppich von annähernd fünf Minuten Länge hebt die Musik an, wie ein Schöpfungsakt für alles Folgende. Die konzentrischen, sich gegeneinander bewegenden Ringe des Bühnenbildes von Jens Kilian bilden die perfekte Setzung für Vera Nemirovas Regie: Ihrer Rheingold-Inszenierung gelingt ein abwechslungsreicher Bogen, der suggestive, abstrakte Bilder neben spannende Action in sehr konkreter szenischer Ausformung setzt. So erzählt sie, wie Alberich den Rheintöchtern das Rheingold raubt und dabei der Liebe abschwört, wie er daraus den Ring schmiedet, der sagenhafte Macht verleiht, wie Wotan auf den Rat von Loge listig den Ring an sich bringt und sich der Fluch, der auf ihm lastet, sogleich an den Riesen Fasolt und Fafner erweist, und wie der Göttervater schließlich mit den Seinen in die Burg Walhall einzieht, während Alberich auf Rache sinnt und die Rheintöchter um das geraubte Gold klagen.

Mit freundlicher Genehmigung von Naxos Deutschland – www.naxos.de