Spielplan

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8. Museumskonzert

Peter I. Tschaikowski 1840–1893
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23

Sergei W. Rachmaninow 1873–1943
Sinfonie Nr. 1 d-Moll op. 13

Yekwon Sunwoo Klavier
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Sebastian Weigle
Dirigent


SEELENVERWANDTSCHAFTEN

Beide Komponisten sind bis auf den heutigen Tag Galionsfiguren der russischen Musik. Kennen lernten sie sich am Moskauer Konservatorium, wo Rachmaninow Klavier und Komposition studierte. Der erfahrene und in ganz Europa – nicht nur wegen des äußerst beliebten b-Moll-Klavierkonzerts – berühmte Tschaikowsky förderte den jungen, talentierten Komponisten nach Kräften, besorgte ihm Konzerte und empfahl Verlagen seine Werke. Die 1895 komponierte erste Sinfonie konnte Tschaikowsky jedoch nicht mehr hören. Sein plötzlicher Tod im Oktober 1893 stürzte Rachmaninow in große seelische Nöte. Die Uraufführung war zudem ein Misserfolg; nur durch einen Zufall überlebten die Orchesterstimmen, während Rachmaninow die Partitur vernichtet hatte. Seine internationale Karriere begann erst im 20. Jahrhundert; nach der Revolution verließ er seine Heimat für immer. Heute werden Tschaikowskys und Rachmaninows Werke auf der ganzen Welt gespielt. Yekwon Sunwoo hatte die Einladung von Sebastian Weigle zum Debut beim Museum schon angenommen, bevor erim Frühjahr 2017 den berühmten Van-Cliburn-Wettbewerb  gewann: eine gute Entscheidung!

10/19 Uhr »vor dem museum« mit Andreas Bomba im Großen Saal

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