Spielplan

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3. Museumskonzert

Sergej S. Prokofjew (1891–1953)
Sinfonia concertante für Violoncello und Orchester op.125

Peter I. Tschaikowski (1840–1893)
Sinfonie Nr. 2 c-Moll op.17 »Kleinrussische«

Daniel Müller-Schott Violoncello
Sebastian Weigle Dirigent
 

Russisches Konzert

Tschaikowskis zweite Sinfonie gehört zu den weniger bekannten, und dennoch wurde sie von Beginn an, schon in ihrer ersten Fassung, als großer Erfolg und »nationale Errungenschaft« gefeiert. Dieser »nationale« Einschlag ist der Verwendung zahlreicher russischer und ukrainischer Volkslieder geschuldet. Mit der »Kleinrussischen« setzt Sebastian Weigle seinen Zyklus aller Sinfonien von Peter I. Tschaikowski fort. Zuvor erklingt mit Prokofjews Sinfonia concertante ein Hauptwerk der russischen Moderne. Das Werk stellt eine Umarbeitung des fast 20 Jahre zuvor entstandenen Cellokonzerts dar, bei der sich Prokofjew maßgeblich von Mstislaw Rostropowitsch beraten ließ – der die neue Fassung 1952 auch uraufführte.