Spielplan

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10. Museumskonzert

Franz Schubert 1797–1828
Ouvertüre Die Zauberharfe D 644

Wolfgang Amadeus Mozart 1756–1791
Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219

Johannes Brahms 1833–1897
Klavierquartett g-Moll op. 25 (orchestriert von Arnold Schönberg)

Nicola Benedetti Violine
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Andrey Boreyko
Dirigent


VIERMAL WIEN

Arnold Schönberg, gebürtiger Wiener und Schöpfer der »Zwölftonmusik«, verehrte den Wahlwiener Johannes Brahms. An dessen Kompositionen schätzte Schönberg die vollendeten Formen und, »dass er sein Thema mit Rücksicht auf später zu erwartende Gestaltungen so modifiziert, wie es die Entwicklung verlangt.« Die Orchestrierung des g-Moll-Klavierquartetts ist also nicht weniger als eine Hommage an das große Vorbild. Der Dirigent Otto Klemperer, der 1937 bei Schönberg »Brahms’ 5. Sinfonie« in Auftrag gegeben hatte, behauptete sogar, »man mag das Originalquartett gar nicht mehr hören, so schön klingt die Bearbeitung!« Die Ouvertüre eines weiteren gebürtigen (Schubert) und eines weiteren Wahl-Wieners (Mozart) erklingen vor der Pause; im Violinkonzert KV 219 gibt es ein Wiedersehen und -hören mit der schottischen Geigerin Nicola Benedetti. Über sie schreibt »The Times«: »Whatever she plays, Benedetti remains a great communicator.«

10/19 Uhr »vor dem museum« mit Klaus Albert Bauer im Großen Saal

Tickets für das 10.Museumskonzert