Gästebuch

 Gästebuch 

 

Ich habe mich sehr gefreut, endlich Norma szenisch erleben zu dürfen. Mit der Inszenierung bin ich voll einverstanden. Der Dirigent Giacomo Sagripante war großartig und kann gerne jederzeit wieder kommen. UNSER Chor und UNSER Orchester waren wie immer bewundernswert-großartig. Aber die Sängerin der Norma? Vielleicht habe ICH einen schlechten Tag gehabt, ich fand die Sängerin bei weitem den Ansprüchen nicht gewachsen. Auch der Tenor hat viel zu oft unnötigerweise forciert, also für mich eine Enttäuschung. Trotzdem vielen Dank allen übrigen Mitwirkenden für ein wichtiges Erlebnis. Ich wünsche allen Beschäftigten eine gute wohlverdiente Urlaubszeit und freue mich auf die nächste Saison.

Die Frankfurter "Norma" jetzt zum zweiten Mal mit einem JahrAbstand gehört, gesehen, durchlebt: eine der beeindruckendsten Opernabende - sowohl hinsichtlich der Inszenierung, als auch des Ensembles (Elza van den Heever in jeder Beziehung überwältigend, toll Stefano LaColla), und (ewig wiederholt) des Chores - der letzten Jahre!

"Rodelinda" war ein ganz besonders, herausragendes Ereignis, das mir lange in Erinnerung bleiben wird. Die äußerst einfallsreiche, tiefgreifende Inszenierung, das Bühnenbild und alle Sängerinnen und Sänger waren einmalig und überzeugend. Und UNSER wundervolles, äußerst flexibles Orchester unter A. Marcon waren unvergleichlich. Vielen herzlichen Dank für diesen Abend - ein kostbares Geschenk.

Liebe Oper Frankfurt
die neuerliche Verlautbarung der Stadt zum Neubauprojekt klingt sehr nach klein-klein. Irgendwie will man das jetzige Haus 'zum Teil' erhalten und drumherum neu bauen. Wie soll das was Vernüftiges werden? Und bitteschön wie sieht die Interimslösung aus. Wenn wir nicht aufpassen, gibt das nicht nur großes Chaos und beide Sparten gehen den Bach runter. Fast möchte man mutmaßen, das sei Absicht, ist ja sowieso alles zu teure überflüssige Kultur. Ich habe da mal wieder unseren OB im Verdacht und die Kulturdezernentin kann sich gegen ihn nicht durchsetzen. Das wären alles traurigste Aussichten. Liebe Opernfreunde, wehren wir uns!

...wenn es ein Opernhaus schafft, wie vergangenen Samstag eindrücklich geschehen, während einer laufenden Vorstellung in einem Notfall (der Dirigent hatte einen Schwächeanfall) so professionell, menschlich und besonnen zu reagieren und dann auch noch einen hochkompetenten "Ersatz" aus dem Hut zaubert, dann ist das für mich ein weiterer Beweis dafür, auf welch hohem Niveau hier in Frankfurt Oper betrieben wird - es ist nur zu hoffen, dass sich unter den Zuschauenden auch vieleicht einige kommuale Kulturpolitiker_inen am Samstag in die "Forza" verirrt hatten und dies an ensprechender Stelle lobend einbringen können...