Gästebuch

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Heute hat der Vorverkauf für die Saison 19/20 begonnen und es hat sich schon 3 - 4 Std. vor Öffnung der Kassen wieder eine lange Schlange gebildet.
Diesmal war die Technik der Oper so nett und hat einige Bänke aufgestellt, ganz herzlichen Dank dafür!
Aus Gründen der Chancengleichheit, möchte ich aber doch anregen, dass der Vorverkauf für Internet, Telefon und Direktkäufer zumindest zeitlich beginnt!
Denn wie sich heute wieder gezeigt hat, gibt es immer noch genügend Opernliebhaber, die, aus welchen Gründen auch immer, das Internet nicht nutzen können oder wollen.

Ich habe mich sehr gefreut, endlich Norma szenisch erleben zu dürfen. Mit der Inszenierung bin ich voll einverstanden. Der Dirigent Giacomo Sagripante war großartig und kann gerne jederzeit wieder kommen. UNSER Chor und UNSER Orchester waren wie immer bewundernswert-großartig. Aber die Sängerin der Norma? Vielleicht habe ICH einen schlechten Tag gehabt, ich fand die Sängerin bei weitem den Ansprüchen nicht gewachsen. Auch der Tenor hat viel zu oft unnötigerweise forciert, also für mich eine Enttäuschung. Trotzdem vielen Dank allen übrigen Mitwirkenden für ein wichtiges Erlebnis. Ich wünsche allen Beschäftigten eine gute wohlverdiente Urlaubszeit und freue mich auf die nächste Saison.

Die Frankfurter "Norma" jetzt zum zweiten Mal mit einem JahrAbstand gehört, gesehen, durchlebt: eine der beeindruckendsten Opernabende - sowohl hinsichtlich der Inszenierung, als auch des Ensembles (Elza van den Heever in jeder Beziehung überwältigend, toll Stefano LaColla), und (ewig wiederholt) des Chores - der letzten Jahre!

"Rodelinda" war ein ganz besonders, herausragendes Ereignis, das mir lange in Erinnerung bleiben wird. Die äußerst einfallsreiche, tiefgreifende Inszenierung, das Bühnenbild und alle Sängerinnen und Sänger waren einmalig und überzeugend. Und UNSER wundervolles, äußerst flexibles Orchester unter A. Marcon waren unvergleichlich. Vielen herzlichen Dank für diesen Abend - ein kostbares Geschenk.

Liebe Oper Frankfurt
die neuerliche Verlautbarung der Stadt zum Neubauprojekt klingt sehr nach klein-klein. Irgendwie will man das jetzige Haus 'zum Teil' erhalten und drumherum neu bauen. Wie soll das was Vernüftiges werden? Und bitteschön wie sieht die Interimslösung aus. Wenn wir nicht aufpassen, gibt das nicht nur großes Chaos und beide Sparten gehen den Bach runter. Fast möchte man mutmaßen, das sei Absicht, ist ja sowieso alles zu teure überflüssige Kultur. Ich habe da mal wieder unseren OB im Verdacht und die Kulturdezernentin kann sich gegen ihn nicht durchsetzen. Das wären alles traurigste Aussichten. Liebe Opernfreunde, wehren wir uns!