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Brennan Hall

Countertenor

Brennan Hall
© Jiyang Chen

Der Amerikanische Countertenor Brennan Hall gastiert zum wiederholten Mal an der Oper Frankfurt. Bereits in der Spielzeit 2019/20 gab er hier sein Europa-Debüt als Andronico (Tamerlano). Demnächst folgt sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper in Schostakowitschs Die Nase unter Vladimir Jurowski. Jüngste Erfolge waren Medoro (Orlando) am New Yorker Whitebox Art Center in der Regie von R.B. Schlather und Orlando in Jonathan Dawes US-Premiere von Cracked Orlando im Juilliard Center for Innovation in the Arts. Er coverte auch die Partie des John Blue in Daniel Bernard Roumains Weltpremiere von We Shall Not Be Moved an der Philadelphia Opera. Weitere Höhepunkte seiner Karriere waren die Titelpartie in Phillip Glass’ Akhnaten an der Indianapolis Opera, Arsamene (Serse) mit der Bel Cantanti Opera Company und die Rolle der Secrecy (The Fairy Queen) mit dem dell’Arte Opera Ensemble. Sein Filmdebüt gab er als Horus in River of Fundament, einem Opernfilm von Matthew Barney und Jonathan Bepler. Im Anschluss an die Weltpremiere an der Brooklyn Academy of Music sang er Szenen aus dem Film beim Holland Festival in Amsterdam. Auf der Konzertbühne sang er u.a. Bachs Johannespassion und die h-Moll Messe, Haydns Nelson-Messe, Händels Messiah und Judas Maccabaeus sowie Vivaldis Gloria, Schütz’ Die Sieben Worte Jesu Christi am Kreuz, Monteverdis Vespro della Beata Vergine und Dowlands First Book of Ayres. Sein Debüt an der Carnegie Hall gab Brennan Hall im Rahmen eines Meisterkurses mit Martin Katz unter der Schirmherrschaft von Marilyn Hornes Konzertreihe »The Song Continues« und wirkte in Rufus Wainwrights If I Loved You – Gentlemen Prefer Broadway – An Evening of Duets beim Luminato Festival in Toronto sowie bei Noël Nights in der New Yorker Town Hall mit.