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Gaëlle Arquez

Sopran

Gaëlle Arquez
© Ben Dauchez

Die französische Mezzosopranistin Gaëlle Arquez gab nach ihrem Abschluss am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris 2013 ihr Debüt als Zerlina in der Opéra Bastille in Michael Hanekes Inszenierung von Don Giovanni. Seitdem gastierte sie an zahlreichen internationalen Opernhäusern, u. a. als Medea (Teseo) am Theater an der Wien, in den Titelrollen von Juditha Triumphans an der Nationale Opera Amsterdam und Iphigénie en Tauride am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, als Isolier (Le comte Ory) an der Opéra Royal de Versailles sowie an der Opéra Comique in Paris und als Armide an der Opéra National in Bordeaux. An der Oper Frankfurt war Gaëlle Arquez u. a. bereits in der Titelpartie von Xerxes, als Mélisande (Pelléas et Mélisande) und Adalgisa (Norma) sowie jüngst bei einem Liederabend zu erleben, nachdem sie hier 2016 als Carmen debütierte. Seither sang sie diese Partie bei den Bregenzer Festspielen, am Teatro Real in Madrid, am Royal Opera House Covent Garden in London sowie an der Bayerischen Staatsoper in München. Jüngst gab sie als Cherubino (Le nozze di Figaro) ihr Hausdebüt an der Metropolitan Opera in New York. Die Partie der Charlotte (Werther) wird sie nach ihrem Rollendebüt in Frankfurt auch an die Wiener Staatsoper führen. Ihre Konzerttätigkeit führte die Sängerin bisher u. a. zum Festival de Beaune, zum Festival Radio France Occitanie Montpellier und zum Bayerischen Rundfunk. 2017 erschien bei Deutsche Grammophon ihr erstes Album Ardente Flamme, das sie gemeinsam mit dem Orchestre National Bordeaux Aquitaine aufnahm.