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Heather Engebretson

Sopran

Heather Engebretson
© Aaron Cawley

Die chinesisch-amerikanische Sopranistin Heather Engebretson war in der vergangenen Spielzeit als Sophie (Werther) erstmals an der Oper Frankfurt zu erleben, gefolgt von ihrem Rollendebüt als Gräfin Almaviva. In der aktuellen Saison steht, nach ihrem Auftritt als Gänsemagd (Königskinder), mit der Titelpartie in der Neuproduktion von Madama Butterfly ein weiteres bedeutendes Debüt bevor. Die Absolventin der New Yorker Juilliard School ist Preisträgerin des renommierten Savonlinna Opera Festivals 2012 und wurde mit dem Sonderpreis der Oper Graz beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Wien ausgezeichnet. 2013 wurde sie Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover und wechselte 2014/15 an das Hessische Staatstheater Wiesbaden, wo sie Donna Elvira (Don Giovanni), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Violetta Valéry (La traviata), Oscar (Un ballo in maschera) und Euridice (Orpheus und Eurydike) sang sowie 2020/21 Gilda (Rigoletto) und  Cherubino (Le nozze di Figaro). In letztgenannter Partie kehrt sie auch in der aktuellen Spielzeit dorthin zurück. Im Ensemble der Hamburgischen Staatsoper 2016/17 interpretierte Heather Engebretson u.a. Musetta (La Bohème). Zahlreiche Gastengagements führten sie an renommierte Häuser wie das Moskauer Bolschoi-Theater und das Staatstheater Stuttgart in der Titelpartie von Alcina, die Deutsche Oper Berlin u.a. als Königin der Nacht (Die Zauberflöte) und in den vier Frauenrollen in Les Contes d’Hoffmann, die Komische Oper Berlin als Mimì (La Bohème), das Royal Opera House Covent Garden in London als Barbarina (Le nozze die Figaro), Sophie (Werther) und Waldvogel (Siegfried),  die Opéra Royal de Wallonie in Liège als Liù (Turandot) und nach Cagliari als Donna Anna (Don Giovanni). Als Konzertsängerin trat sie mit den Dresdner und Dortmunder Philharmonikern, dem Moscow State Symphony Orchestra, dem Xi'an Symphony Orchestra und den Hamburger Symphonikern auf.