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Stanislas de Barbeyrac

Tenor

Stanislas de Barbeyrac auf 1280x720
© D. Gemini

Stanislas de Barbeyrac gehört zu den führenden lyrischen Tenören seiner Generation. Nach drei Jahren Gesangsstudium bei Lionel Sarazzin am Conservatoire de Bordeaux wechselte er ans Studio der Pariser Oper und gewann verschiedene nationale Gesangswettbewerbe in Frankreich sowie 2011 den Königin Elisabeth Wettbewerb in Brüssel. 2014 erhielt  Stanislas de Barbeyrac die Auszeichnung Revelation Artiste Lyrique des renommierten Wettbewerbs Victoires de la Musique. Sein Repertoire umfasst Partien wie Tamino (Die Zauberflöte), Chevalier de la Force (Dialogues des Carmélites), Renaud (Armide), Pylade (Iphigénie en Tauride), Macduff (Macbeth), Narraboth (Salome), Alfredo Germont (La traviata), Gonsalve in Maurice Ravels Oper L’heure espagnole, Admète (Alceste) sowie die männliche Titelpartie in Pelléas et Mélisande. Er gastierte am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Opéra national de Paris, an der Dutch National Opera in Amsterdam, an der Staatsoper Berlin, an der Semperoper in Dresden, am Teatro La Fenice in Venedig, am Teatro Municipal de São Paolo sowie bei den Festspielen von Aix-en-Provence. In der Spielzeit 2019/20 stehen seine Debüts als Don Carlos und Damon (Les Indes galantes) an der Opéra National de Paris sowie Tamino am Teatro Real in Madrid bevor. Außerdem wird er Don Ottavio (Don Giovanni) erneut in Paris und Admète an der Bayerischen Staatsoper singen. Seine CD-Einspielung von Schubertliedern mit Orchesterbegleitungen von Berlioz, Liszt, Strauss, Britten und Schubert selbst (Nacht und Träume) wurde von der internationalen Presse mit Begeisterung aufgenommen.