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Enea Scala

Tenor

Enea Scala
© Simon Pauly

Der italienische Tenor begann seine Laufbahn im Belcanto-Fach mit Partien wie Lindoro (L‘italiana in Algeri), Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Elvino (La sonnambula, beim Rossini Opera Festival in Pesaro) und Ernesto (Don Pasquale, im Rahmen einer Tournee des Glyndbourne Festivals). Nach seinem Debüt in der Titelrolle von Mascagnis L’amico Fritz übernahm er vermehrt Partien im lyrischen Fach wie Alfredo (La Traviata) in Florenz und Marseille, Fenton (Falstaff) an der Opéra de Monte-Carlo, Arnoldo (Guglielmo Tell) in Turin, Toronto und Genf, Edgardo (Lucia di Lammermoor) in Genua und Arturo (I puritani) in Turin. Als Egeo in Rossinis Medea in Corinto war er beim Festival in Martina Franca zu erleben, als Léopold (La juive) in Lyon. An der Deutschen Oper Berlin debütierte er als Alfred in Die Fledermaus. Zu seinem Repertoire zählen außerdem Mozart-Partien wie Don Ottavio und Ferrando. Weitere Rossini-Partien sind Argirio (Tancredi), den er am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel sang, Osiride (Mosè in Egitto, am Teatro San Carlo in Neapel), Idreno (Semiramide, am Teatro La Fenice in Venedig) und die Titelrolle in Otello, mit dem er an der Oper Frankfurt debütiert. Enea Scala stammt aus Ragusa und studierte am Konservatorium in Bologna. Kürzlich war er als Herzog von Mantua in Marseille und Macerata zu erleben. Für diese Spielzeit stehen die Titelpartie in Les contes d'Hoffmann in Brüssel, Pollione (Norma) am Theater an der Wien sowie Roberto Devereux am Teatro La Fenice auf dem Plan.