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Iurii Samoilov

Bariton

Iurii Samoilov
© Barbara Aumüller

Iurii Samoilov gestaltet in der Saison 2018/19 an der Oper Frankfurt erstmals Papageno (Die Zauberflöte), Sir Ricardo Forth (I puritani), den Schmierenschauspieler (Der ferne Klang) und abermals Almaviva (Le nozze di Figaro). Als Tschaikowskis Eugen Onegin, den er auch in Frankfurt sang, gibt der gebürtige Ukrainer zudem sein USA-Debüt am Michigan Opera Theatre. Seit der Bariton vom Opernstudio ins Ensemble übernommen wurde, überzeugte er in einer Vielzahl von Partien: u.a. als Don Giovanni, Guglielmo (Così fan tutte), Dandini (La Cenerentola), Enrico Ashton (Lucia di Lammermoor), Marcello (La Bohème) Graf Danilo (Die lustige Witwe) und Ned Keene (Peter Grimes). In der jüngeren Vergangenheit gastierte er u.a. als Belcore (L’elisir d’amore) beim Opernfestival in Macerata, in der Titelpartie von Billy Budd am Bolschoi Theater in Moskau (Erstaufführung), als Zarewitsch Afron (Der goldene Hahn) am Teatro Real in Madrid sowie als Omar (Le Siège de Corinthe) beim Rossini Opera Festival in Pesaro. An der Nationale Opera Amsterdam sowie bei den Salz­burger Festspielen war der Bariton als Masetto, in Vilnius als Eugen Onegin und am Theater Basel als Guglielmo engagiert. Weitere Auftritte führten Iurii Samoilov zu den Operadagen Rotterdam, an das Concertgebouw Amsterdam, an die Alte Oper Frankfurt sowie in die Royal Albert Hall London. Sein Studium absol­vierte der mehrfach ausgezeichnete Sänger an der Nationalen Musikakademie der Ukraine in Kiew.