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Asmik Grigorian

Sopran

Asmik Grigorian
© Lina Jushk

Die mit dem Österreichischen Musik-Theater Preis 2019 als »Beste weibliche Hauptrolle« ausgezeichnete Sopranistin debütierte 2018 als Tschaikowskis Iolanta an der Oper Frankfurt, wo sie anschließend auch als Manon Lescaut gefeiert wurde. In Litauen geboren, gastiert die Künstlerin regelmäßig an den weltweit führenden Opernhäusern. Weitere Engagements in jüngster Zeit umfassen u.a. Jenůfa am ROH Covent Garden, Salome bei den Salzburger Festspielen, Tatjana (Eugen Onegin), Elisabetta (Don Carlo) und Manon Lescaut an der Wiener Staatsoper sowie Lisa (Pique Dame) an der Mailänder Scala. Im Sommer 2021 reüssierte sie als Senta (Der fliegende Holländer) bei den Bayreuther Festspielen, sowie als Chrysothemis (Elektra) bei den Salzburger Festspielen. Bereits 2018 wurde sie für ihre dortige Interpretation der Salome als »Opernsängerin des Jahres« ausgezeichnet. Weitere wichtige Partien waren Marie (Wozzeck) am Concertgebouw Amsterdam, Marietta (Die tote Stadt) an der Mailänder Scala, Cio-Cio-San (Madama Butterfly) an der Wiener Staatsoper und der Königlichen Oper Stockholm sowie Rusalka in einer Neuproduktion von Christof Loy am Teatro Real de Madrid. Auf der Konzertbühne war Asmik Grigorian u.a. als Iolanta unter Kirill Petrenko, in Beethovens 9. Sinfonie unter Riccardo Muti sowie in Schostakowitschs 14. Sinfonie unter Alexander Shelley zu erleben. Im März 2022 veröffentlichte sie gemeinsam mit dem Pianisten Lukas Genusias das Album Dissonance (Apha Classics) mit Liedern von Sergei Rachmaninow. Das Duo war diesen Herbst bei einem Liederabend an der Oper Frankfurt zu erleben, wohin Asmik Grigorian in der Saison 2022/23 auch in den Titelpartien von Tschaikowskis Die Zauberin sowie Puccinis Manon Lescaut zurückkehrt.