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Christopher Maltman

Bariton

Christopher Maltman
© Pia Clodi

Der Brite Christopher Maltman gehört zu den bedeutendsten Baritonen unserer Zeit. Seinem Rollendebüt als Jochanaan in Strauss’ Salome ging an der Oper Frankfurt in dieser Spielzeit seine Interpretation der Titelpartie in Verdis Rigoletto voraus, die er auch an der Washington National Opera verkörpern wird. Weitere Engagements führen ihn als Graf Almaviva an die Los Angeles Opera und als Rossinis Guillaume Tell an die Wiener Staatsoper. An der Oper Frankfurt beeindruckte er außerdem bereits in den Titelpartien von Simon Boccanegra und Billy Budd, als Rodrigo (Don Carlo), als Guy de Montfort (Les vêpres siciliennes) und mit einem Liederabend. Zuletzt überzeugte er als Don Carlo di Vargas (La forza del destino), den er auch am Royal Opera House Covent Garden in London sowie an der Oper Köln verkörperte. Mit Rigoletto an den Staatsopern in Wien und Berlin sowie mit Enescus Oedipe bei den Salzburger Festspielen standen im vergangenen Jahr zwei bedeutende Rollendebüts für Christopher Maltman an. Jüngste Engagements führten ihn als Mark Rutland in Nico Muhlys Marnie an die Metropolitan Opera in New York und als Ford (Falstaff) an die Wiener Staatsoper sowie als Graf Tamare (Schrekers Die Gezeichneten) an die Bayerische Staatsoper in München. Der Gewinner des Lied-Preises der BBC Cardiff Singer of the World Competition 1997 gab Liederabende im Wiener Konzerthaus, im Amsterdamer Concertgebouw, am Mozarteum Salzburg, in der Carnegie Hall und der Wigmore Hall sowie bei der Schubertiade Schwarzenberg und den Festivals in Aldeburgh und Edinburgh. Unter seiner umfangreichen Diskographie sticht die Grammy-prämierte Aufnahme von John Coriglianos’ The Ghosts of Versailles hervor.