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Christel Loetzsch

Mezzosopran

Christel Loetzsch
© Guido Werner

Die Mezzosopranistin Christel Loetzsch ist erstmals in der Partie der Amme und an der Oper Frankfurt zu erleben. Im Sommer dieses Jahres wird sie als Giovane Dante in der Uraufführung von Pascal Dusapins Il Viaggio, Dante beim Festival d’Aix-en-Provence unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano gastieren. Anschließend wird sie in der Dresdner Philharmonie als Floßhilde und Grimgerde in konzertanten Aufführungen von Wagners Der Ring des Nibelungen unter Marek Janowski auftreten, unter dessen Leitung sie letztes Jahr auch Schönbergs Pierrot lunaire sang. Im November 2020 debütierte sie als Penthesilea in Dusapins gleichnamiger Oper in der Philharmonie de Paris, wohin sie im Januar 2021 für Boulez’ Le soleil des eaux zurückkehrte. Als Mitglied im Jungen Ensemble an der Semperoper Dresden debütierte sie von 2012 bis 2014 in Partien wie Hänsel (Hänsel und Gretel), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Cherubino (Le nozze di Figaro) sowie Flora (La traviata). 2012 sang sie Zerlina (Don Giovanni) in der Arena di Verona, gefolgt von ihrem US-Debüt 2013 an der San Francisco Opera als Dorabella (Così fan tutte). Als festes Ensemblemitglied am Theater & Philharmonie Thüringen debütierte sie in zahlreichen Partien, darunter Octavian (Rosenkavalier), Maddalena (Rigoletto), Nancy (Martha), Ljubóff (Mazeppa) und Leokadja Begbick (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny). 2019 debütierte sie als Weird Sister 3 in Pascal Dusapins Macbeth Underworld am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und sang Fricka (Das Rheingold) am Landestheater Niederbayern sowie 2021 an den Bühnen Bern. Christel Loetzsch studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar sowie am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand.